Der Stoffwechseltyp beschreibt, kurz gesagt: womit ein Mensch wirklich satt wird: mit Kohlenhydraten, mit Eiweiß oder mit beidem im Wechsel. Wer nach dem Frühstück schon nach einer Stunde wieder Hunger hat, hat meist das falsche Frühstück für seinen Typ gegessen. Als Faustregel gilt: Eine Mahlzeit soll vier bis sechs Stunden satt machen. In diesem Artikel liest du, wie du den Typ deiner Klient:innen im Erstgespräch erkennst und welche Frühstücksvarianten zu welchem Typ passen.
Gesunde Erwachsene brauchen laut den D-A-CH-Referenzwerten 0,8 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, ab 65 Jahren rund 1 g. Für eine Frau mit 70 kg sind das 56 g, ab 65 etwa 70 g. Diese Menge lässt sich mit echten Lebensmitteln gut erreichen: Hülsenfrüchte, Tofu, Eier, Fisch, Nüsse und Milchprodukte liefern Protein und dazu Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. High-Protein-Produkte aus dem Supermarkt braucht dafür kaum jemand.
Manchmal beginnt Veränderung nicht dort, wo Wissen fehlt. Sondern dort, wo man spürt: Da geht noch mehr.
Barbara Vanicek ist eine Frau mit außergewöhnlicher Erfahrung. Über 30 Jahre arbeitete sie als Diätologin und begleitete Menschen dabei, ihre Ernährung besser zu verstehen und ihre Gesundheit zu unterstützen. Sie kennt die Ernährungswissenschaft, die Herausforderungen im Beratungsalltag und die vielen Fragen, die Menschen rund um Ernährung beschäftigen.
Und trotzdem entstand irgendwann diese eine Sehnsucht: Menschen noch ganzheitlicher begleiten zu können.
Denn Ernährung war für Barbara nie nur eine Frage von Nährstoffen oder Empfehlungen. Sie wollte den Menschen dahinter sehen: seine ...
Ein Beratungsgespräch ist ein geführtes Gespräch, an dessen Ende deine Klientin einen einzigen nächsten Schritt mitnimmt, den sie selbst gewählt hat. Die meisten Ernährungsberatungen bleiben an der Gesprächsführung hängen. Am Fachwissen liegt es selten. In einer Erhebung unter 21 Fachfrauen aus dem Gesundheitsbereich nannten 10 von ihnen dieselbe schwierigste Stelle: den Übergang vom Gespräch zum Angebot. Hier stehen die fünf Schritte eines Beratungsgesprächs, die Denkfehler dahinter und der eine Satz, mit dem am Ende eine Zusammenarbeit steht.
TOFI steht für „Thin Outside, Fat Inside": außen schlank, innen vergleichsweise viel Fett. Gemeint sind Menschen mit normalem BMI, die trotzdem viel viszerales Fett im Bauchraum und an den Organen tragen. Der BMI kann das nicht abbilden, weil er nur Gewicht und Körpergröße ins Verhältnis setzt. Für die Ernährungsberatung heißt das: Taillenumfang, Muskelmasse, Fettverteilung und Laborwerte sagen mehr über die Stoffwechselgesundheit aus als die Zahl auf der Waage.
Konjaknudeln, auch Shirataki-Nudeln, bestehen fast nur aus Wasser und dem löslichen Ballaststoff Glucomannan. Sie liefern kaum Energie, kaum verwertbare Kohlenhydrate, kaum Protein und keine relevanten Mikronährstoffe. Für Glucomannan gibt es zwar einen zugelassenen EU-Health-Claim zum Gewichtsverlust, er gilt aber für ein Protokoll, das ein Teller Nudeln nicht erfüllt. Dieser Artikel zeigt dir, was tatsächlich untersucht wurde, wo die Verträglichkeit ihre Grenzen hat und welche Fragen du stellst, wenn eine Klientin umsteigen will.
Beratungskompetenz ist die Fähigkeit, dein Fachwissen so in ein Gespräch zu bringen, dass Menschen ins Handeln kommen. Die meisten Ernährungsberatungen scheitern am Gespräch, nicht am Wissen: zu viele Empfehlungen, kein klarer Auftrag, keine sichtbare Expertise. Dieser Artikel zeigt dir, warum kluge Ratschläge im Alltag deiner Klient:innen verpuffen, wie du komplexes Wissen einfach machst, und wie du ein Gespräch so hältst, dass am Ende eine Zusammenarbeit steht.
Du gehst in einen Raum und weißt plötzlich nicht mehr, was du dort eigentlich wolltest. Ein Name, den du seit Jahren kennst, liegt dir auf der Zunge und will trotzdem nicht heraus. Du liest eine Seite und merkst am Ende, dass du kaum etwas davon aufgenommen hast. Viele Frauen erleben genau solche Momente rund um die Wechseljahre. Und irgendwann kommt die Frage: Ist das jetzt einfach das Alter?
Als ich Dr. Lisa Mosconis erstes Buch Das weibliche Gehirn gelesen habe, hat mich vor allem eine Frage beschäftigt: Was können Frauen selbst für ihre langfristige Gehirngesundheit tun? Schon damals fand ich spannend, wie selbstverständlich Mosconi Gehirnforschung mit Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress...
Heute möchte ich dir von Romana erzählen.
Romana ist Qi-Gong-Trainerin und ist immer voll Herz und Engagement für ihre Kunden da!
So wie DU!
Romana gab und gab und gab ...
... und trotz ihrer zahlreichen wertvollen Empfehlungen und Bemühungen scheiterte sie immer wieder. Die Kassa füllte sich einfach nicht.
Was sie auch immer "lieferte" ...
Ernährungstipps, neue Rezepte, kleine oder große tägliche Qigong-Routinen, Atemübungen, ... es wurde ... ja sagen wir es mal so: Es wurde mehr oder weniger ignoriert.
"Liebe Claudia,
.. ich entwickelte ein "Liefersyndrom", das mich zunehmend belastete. Du hast mit deiner Expertise und deinem einfühlsamen Ansatz einen wahrhaftigen Wendepunkt für mich geschaffen...
Viele Menschen wissen genau, was ihnen guttun würde. Sie möchten gesünder essen, sich mehr bewegen, Gewicht reduzieren oder besser für sich sorgen.
Und trotzdem bleibt die Veränderung aus.
Mehr Informationen, strengere Pläne und zusätzlicher Druck helfen dann selten weiter. In der Beratung braucht es eine Gesprächsführung, die Menschen dabei unterstützt, ihre eigenen Gründe für eine Veränderung zu erkennen.
Genau hier setzt Motivational Interviewing, kurz MI, an.
Warum Druck häufig Widerstand auslöst
Was Motivational Interviewing so wirksam macht
Wie du Ambivalenz im Gespräch erkennst
Welche Fragen Veränderung fördern
Warum deine Klient:innen ...