Gesunde Erwachsene brauchen laut den D-A-CH-Referenzwerten 0,8 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, ab 65 Jahren rund 1 g. Für eine Frau mit 70 kg sind das 56 g, ab 65 etwa 70 g. Diese Menge lässt sich mit echten Lebensmitteln gut erreichen: Hülsenfrüchte, Tofu, Eier, Fisch, Nüsse und Milchprodukte liefern Protein und dazu Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. High-Protein-Produkte aus dem Supermarkt braucht dafür kaum jemand.
Konjaknudeln, auch Shirataki-Nudeln, bestehen fast nur aus Wasser und dem löslichen Ballaststoff Glucomannan. Sie liefern kaum Energie, kaum verwertbare Kohlenhydrate, kaum Protein und keine relevanten Mikronährstoffe. Für Glucomannan gibt es zwar einen zugelassenen EU-Health-Claim zum Gewichtsverlust, er gilt aber für ein Protokoll, das ein Teller Nudeln nicht erfüllt. Dieser Artikel zeigt dir, was tatsächlich untersucht wurde, wo die Verträglichkeit ihre Grenzen hat und welche Fragen du stellst, wenn eine Klientin umsteigen will.
Du erinnerst dich noch an die Ernährungsmythen Teil 1? Vielleicht waren schon einige Aha Momente dabei und auch deine Kund:innen konnten von deinem Wissen profitieren. Wenn es um Marketingversprechen oder neue Geschichten rund um das Thema Ernährung geht, hilft ein gutes Bauchgefühl, Ernährungswissen aber auch eine gründliche Recherche um die essentiellen Informationen herauszufiltern die für dich und deine Kund:innen wichtig sind.
Besonders wichtig ist es mir dich auf diesem Weg zu unterstützen, dir Klarheit und wissenschaftlich fundiertes Wissen mit an die Hand zu geben. Heute teile ich weitere Ernährungsmythen mit dir, damit du für deine Klient:innen sofort eine kompetente, seriöse und si...
Das findest du gleich hier über
Der lange Winter hat sein Ende gefunden und endlich ist der Frühling spürbar. Die Natur erwacht zu neuem Leben, alles sprießt und grünt. Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist jetzt überall die Kraft des Elementes „Holz“ zu se...
Inhalt:
Kräuter und Gewürze gehören in jede Küche. Jeder, der gerne kocht, weiß das. Sie bringen nicht nur Farbe und Aroma in jedes Gericht, sie regen auch unsere Verdauung an und liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Doch ihre Bedeutung geht weit über die kulinarische Welt hinaus – sie haben eine lange Geschichte als Heilmittel.
Schon seit jeher bedient sich der Mensch für seine Ernährung an Kräutern. Im Mittelalter gehörte das Sammeln wilder Kräuter zum Alltag der Landbevölkerung. In den klösterlichen Kräutergärt...
Stell dir folgende Situation vor: Eine Kundin sitzt dir gegenüber und sagt:
„Alle reden von Porridge – überall heißt es, das sei DAS gesunde Frühstück. Aber ehrlich gesagt: Ich habe es probiert, und zwei Stunden später stehe ich wieder vor der Schokolade. Was soll ich jetzt glauben?“
Genau hier beginnt die Herausforderung: Porridge ist nicht automatisch die Lösung für alle. Als integrative Ernährungsexpertin brauchst du das Hintergrundwissen, um souverän zu entscheiden: Wann passt Porridge – und wann nicht?
Für manche klingt Porridge immer noch wie ein moderner Foodtrend. Tatsächlich ist er uralt. Unsere Großeltern kannten ihn als „Sterz“, in Asien wird Reis...
Ich liebe die Sommermonate mit dem wunderbaren Angebot an frischem Obst und Gemüse. Kirschen und Weichseln haben es mir besonders angetan, deshalb hier ein paar Infos für Dich und natürlich auch zwei Rezepte zum Ausprobieren. Während ich schreibe steht ein Schälchen Kirschen aus dem Garten meiner Mutter auf meinem Schreibtisch ... wenn ich nur aufhören könnte. 😍
Bist du schon einmal über das Thema Reis-Kur gestolpert? Eine Reis-Kur ist eine wichtige Maßnahme in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bzw. chinesischen Diätetik. Sie ist eine wunderbare Alternative zu einer Fastenkur und sie ist ein wichtiger Bestandteil der integrativen Ernährungstherapie bei diversen Beschwerdebildern. Die TCM steht dem Fasten, dem kompletten Verzicht auf feste Nahrung, sehr kritisch gegenüber, weil Nahrung „himmlisches Qi“ ist und ein Verzicht darauf nicht denkbar ist.
Das regelmäßige Durchführen einer Reis-Kur (im Frühling und Herbst) ist ideal zur Gesunderhaltung und sehr hilfreich bei Magen-Darm-Beschwerden, Allergien oder Unverträglichkeiten. Eine Reis-Ku...
Eier gehören neben Schinken und Braten zu den liebsten Osterspeisen. Der Bedarf an Eiern erhöht sich zu Ostern enorm - ca. 140 Millionen des Jahresverbrauchs von 900 Millionen werden an Ostern verkauft. Allein am Ostersonntag werden in Österreich mehr als 20 Millionen Eier verzehrt. Sind Eier wirklich so ungesund?
Oder sollten wir vielleicht besser auf die Schoko-Nougat-Eier verzichten?
In diesem Artikel erfährst du
Was haben Birke und Apfel gemeinsam? Beide blühen im Frühling. Doch es gibt noch eine andere Gemeinsamkeit. Das Eiweiß. Die Pollen der blühenden Birke haben dieselbe Eiweißverbindung wie ein grüner knackiger Apfel.
Juckt dich der Rachen? Brennt Dich der Mund? Eine Kreuzallergie kann der Auslöser sein. Dennoch musst du nicht gänzlich auf Äpfel verzichten. Es gibt Möglichkeiten, um Äpfel weiterhin zu genießen. Wie das geht? Es ist einfach, doch man muss es wissen. Geschält, geraspelt, gekocht, gebraten, gedünstet – je mehr man den Apfel verarbeitet umso geringer ist das allergische Potential und auch Du als „Frühblüher Allergiker“ musst nicht auf Apfel verzichten.