Dr. Claudia Nichterl - Akademie für integrative Ernährung

Der Mund ist das Tor zur Gesundheit.

 Jeden Tag aufs Neue!

Kostenlose Spezial-Fortbildung „Erschöpfung & Ernährung“ · 2., 5. und 8. November live per Zoom · jetzt anmelden Lesetipp: Erschöpfung und Ernährung · Wie du dir die Energie zurückholst

Was uns wirklich nährt: Warum wir den Wert unseres Essens neu entdecken müssen

ernährung persönliches Oct 29, 2026

Was uns wirklich nährt, beginnt lange vor dem ersten Bissen: im Boden, auf dem Acker und bei den Menschen, die unser Essen erzeugen. Das ist mein Fazit vom Gaumen-Hoch-Symposium am 7. und 8. Oktober 2026 in Grafenegg. Was der Regenwurm mit unserer Gesundheit zu tun hat, warum billiges Essen manchmal unglaublich teuer ist und was wir selbst beitragen können, damit Ernährung wieder den Stellenwert bekommt, den sie verdient, erfährst du hier.

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Stimmung folgt Stoffwechsel? Warum Ernährung für unsere psychische Gesundheit wichtiger ist, als viele denken

ernährung persönliches Oct 26, 2026

Ernährung beeinflusst über Nährstoffversorgung, Darmmikrobiom und Entzündungsprozesse mit, wie wir uns psychisch fühlen. Sie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, kann sie aber sinnvoll begleiten. Depressionen, Erschöpfung, innere Unruhe und Konzentrationsprobleme begegnen uns in der Gesundheitsberatung immer häufiger. Welche Rolle Ernährung, Darmmikrobiom und Entzündungen dabei spielen und warum eine gute Ernährungsbegleitung gerade hier besonders wertvoll sein könnte, erfährst du hier.

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Culinary Medicine: Warum verändert Ernährungswissen allein keine Gesundheit?

Ernährungswissen allein verändert kaum etwas, denn Klient:innen müssen es in ihrem Alltag umsetzen können. Genau hier setzt Culinary Medicine an, die kulinarische Medizin, die Ernährungswissen mit Kochpraxis verbindet. Das zeigen mir auch über 8.000 Ernährungsbegleitungen im Einzelsetting in mehr als 25 Jahren, und die Impulse vom Gaumen-Hoch-Symposium 2026 haben es neu bestätigt. Was das für deine Arbeit im Gesundheitsbereich bedeutet, zeige ich dir hier.

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Stoffwechseltyp: Warum deine Kunden eine Stunde nach dem Frühstück wieder hungrig sind

Der Stoffwechseltyp beschreibt, kurz gesagt: womit ein Mensch wirklich satt wird: mit Kohlenhydraten, mit Eiweiß oder mit beidem im Wechsel. Wer nach dem Frühstück schon nach einer Stunde wieder Hunger hat, hat meist das falsche Frühstück für seinen Typ gegessen. Als Faustregel gilt: Eine Mahlzeit soll vier bis sechs Stunden satt machen. In diesem Artikel liest du, wie du den Typ deiner Klient:innen im Erstgespräch erkennst und welche Frühstücksvarianten zu welchem Typ passen.

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Protein-Hype: Brauchen wirklich alle mehr Eiweiß?

 

Gesunde Erwachsene brauchen laut den D-A-CH-Referenzwerten 0,8 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, ab 65 Jahren rund 1 g. Für eine Frau mit 70 kg sind das 56 g, ab 65 etwa 70 g. Diese Menge lässt sich mit echten Lebensmitteln gut erreichen: Hülsenfrüchte, Tofu, Eier, Fisch, Nüsse und Milchprodukte liefern Protein und dazu Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. High-Protein-Produkte aus dem Supermarkt braucht dafür kaum jemand.

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Beratungsgespräch: wie aus einem guten Gespräch eine Zusammenarbeit wird

Ein Beratungsgespräch ist ein geführtes Gespräch, an dessen Ende deine Klientin einen einzigen nächsten Schritt mitnimmt, den sie selbst gewählt hat. Die meisten Ernährungsberatungen bleiben an der Gesprächsführung hängen. Am Fachwissen liegt es selten. In einer Erhebung unter 21 Fachfrauen aus dem Gesundheitsbereich nannten 10 von ihnen dieselbe schwierigste Stelle: den Übergang vom Gespräch zum Angebot. Hier stehen die fünf Schritte eines Beratungsgesprächs, die Denkfehler dahinter und der eine Satz, mit dem am Ende eine Zusammenarbeit steht.

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Skinny Fat und TOFI: Warum Normalgewicht wenig über die Stoffwechselgesundheit sagt

TOFI steht für „Thin Outside, Fat Inside": außen schlank, innen vergleichsweise viel Fett. Gemeint sind Menschen mit normalem BMI, die trotzdem viel viszerales Fett im Bauchraum und an den Organen tragen. Der BMI kann das nicht abbilden, weil er nur Gewicht und Körpergröße ins Verhältnis setzt. Für die Ernährungsberatung heißt das: Taillenumfang, Muskelmasse, Fettverteilung und Laborwerte sagen mehr über die Stoffwechselgesundheit aus als die Zahl auf der Waage.

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Konjaknudeln: genialer Ernährungstrick oder völlig überschätzt?

Konjaknudeln, auch Shirataki-Nudeln, bestehen fast nur aus Wasser und dem löslichen Ballaststoff Glucomannan. Sie liefern kaum Energie, kaum verwertbare Kohlenhydrate, kaum Protein und keine relevanten Mikronährstoffe. Für Glucomannan gibt es zwar einen zugelassenen EU-Health-Claim zum Gewichtsverlust, er gilt aber für ein Protokoll, das ein Teller Nudeln nicht erfüllt. Dieser Artikel zeigt dir, was tatsächlich untersucht wurde, wo die Verträglichkeit ihre Grenzen hat und welche Fragen du stellst, wenn eine Klientin umsteigen will.

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Das Gehirn in der Menopause: Was Lisa Mosconi über Brain Fog und Wechseljahre zeigt

buchtipp ernährung Aug 20, 2026

Du gehst in einen Raum und weißt plötzlich nicht mehr, was du dort eigentlich wolltest. Ein Name, den du seit Jahren kennst, liegt dir auf der Zunge und will trotzdem nicht heraus. Du liest eine Seite und merkst am Ende, dass du kaum etwas davon aufgenommen hast. Viele Frauen erleben genau solche Momente rund um die Wechseljahre. Und irgendwann kommt die Frage: Ist das jetzt einfach das Alter?

Als ich Dr. Lisa Mosconis erstes Buch Das weibliche Gehirn gelesen habe, hat mich vor allem eine Frage beschäftigt: Was können Frauen selbst für ihre langfristige Gehirngesundheit tun? Schon damals fand ich spannend, wie selbstverständlich Mosconi Gehirnforschung mit Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stres...

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Was ist integrative Ernährung?

kurzer persönlicher Einstieg

Ich studierte Ernährungswissenschaften in Wien und war in Mexiko, auf der Halbinsel Yucatan, für meine Dissertation. Ich forschte zum Ernährungszustand von Kindern bei indigenen Maya-Familien, und ich sah, wie die Frauen dort Lebensmittel nach ihrer thermischen Wirkung einsetzten. Wärmende Zutaten im Winter, kühlende im Sommer. Kochen als bewusster Akt, nicht als bloße Nahrungsaufnahme. Ich schrieb alles brav auf und war verwundert. Volksüberlieferung, dachte ich. Interessant, aber keine Wissenschaft.

Dann kam der nächste Bandscheibenvorfall. Zurück in Österreich saß ich im Wartezimmer einer Akupunkturpraxis und griff nach einem Buch, das dort lag: 5-Elemente-E...

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