Revolutioniere dein Gesundheitsbusiness - werde zertifizierte integrative Ernährungsexpert:in

Gesunde Ernährung leicht gemacht – warum weihnachtliche Gewürze gesund sind

Dec 23, 2021

Bist du müde und sehnst dich nach Ruhe und weniger Stress? Unsere Gesundheit ist so ein hohes Gut, das wissen wir nicht erst seit diesem turbulenten Jahr. Wir haben gelernt unser Immunsystem mit einer gesunden Ernährung optimal zu unterstützen, auf uns zu achten. Aber wie nasche ich zur Weihnachtszeit weniger und reduziere meine Süßgelüste? Diese Frage stellen mir meine Kund:innen in diesen Tagen häufiger.

Ich kann dich beruhigen, die Lust auf Süßes ist ein natürliches Bedürfnis, welches erfüllt werden möchte. Mit süß schmeckenden Lebensmitteln, wie zum Beispiel selbst gemachten Naschereien kombiniert mit Obst oder hochwertigem Getreide, stärkst du deine Mitte.    

Oft versucht dein Körper mit dem Bedürfnis nach Süßem Befriedigung oder Trost zu erlangen. Der Geschmack süß wird in den meisten Fällen als positiv empfunden und im Gehirn wird daraufhin das sogenannte Belohnungssystem aktiviert. Dies verursacht ein angenehmes Gefühl. Bei Stress oder Ärger ist das Verlangen nach einer süßen Belohnung besonders stark, da wir das positive Gefühl beim Verzehr von Süßem kennen.

Eine Adventzeit ohne Kekse, Lebkuchen oder Christstollen ist undenkbar! Selbst Weihnachtsmuffel lassen sich vom herrlichen Duft von Anis, Nelken, Vanille und Zimt verführen. Und damit das schlechte Gewissen ob der süßen Leckereien nicht zu groß wird und dir die gesunde Ernährung leichter fällt, hier ein paar Informationen, welch gesundheitlicher Mehrwert in den tollen Gewürzen versteckt ist.

 

Darauf solltest du jetzt achten

Die gute Nachricht ist: Weihnachtsgebäck ist für alle Sinne eine Leckerei. Die schlechte Nachricht ist: Sie sind meist recht fett und sehr süß – Extra Kalorien also. Jetzt kann man natürlich sagen, das ist nur einmal im Jahr, da schlägt man ein bisschen über die Stränge, und dann ist das Schlemmen eh wieder vorbei. Bei manchen Menschen funktioniert das und kleine „Sünden“ hin und wieder haben keinen Einfluss auf das Körpergewicht. Manche sind auch diszipliniert und gleichen mit mehr Sporteinheiten aus. Bei anderen wiederum verursachen die vielen Weihnachts-Naschereien ein paar Kilo mehr um die Hüften. Oder auch andere Symptome wie Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Hautausschläge. Denn viele der leckeren Zutaten machen leider nicht nur dick, sondern auch krank, bei einer Nuss-Allergie oder Weizen-Unverträglichkeit zum Beispiel. Damit man aber nicht ganz auf die leckeren Süßigkeiten verzichten muss, kann man zumindest bei der eigenen Weihnachtsbäckerei etwas ändern und zu den richtigen Zutaten greifen.

Für eine ausgewogene Ernährung empfiehlt es sich generell, Weizenmehl so oft wie möglich durch andere Mehlsorten und andere Getreide zu ersetzen bzw. zumindest zu vermischen. Je größer die Vielfalt, desto besser ist auch unser Körper mit den richtigen Mineralstoffen und Vitaminen – trotz „Kekserl-Sünde“ – versorgt.

Den weißen Industriezucker kann man in den meisten Rezepten stark reduzieren, außerdem gibt es auch hier Alternativen: Rohrzucker stammt im Gegensatz zum weißen Industriezucker, der aus der Zuckerrübe hergestellt wird, vom Zuckerrohr. Durch die schonende Verarbeitung bleiben die meisten Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten.

Gesunde Ernährung leicht gemacht mit diesen Gewürzen

Die Gewürze Zimt, Nelken, Kardamom, Anis, Sternanis gehören unbedingt zur Weihnachtsbäckerei. Nach traditionelle chinesischer Medizin gehören sie zu den wärmenden Zutaten, was bei tiefen Temperaturen besonders guttut und vor Erkältungen schützt.

Anis erinnert mit seinem würzig-süßen Geschmack an Lakritze. In der indischen Küche wird Anis Curry-Mischungen beigemengt, hierzulande verfeinert er Kompotte, Brot und Weihnachtsgebäck. Als Tee nutzt man auch gerne seine verdauungsfördernde Wirkung.

Sternanis schätzt man in der Traditionellen Chinesischen Medizin schon seit 5000 Jahren, denn Sternanis hilft bei Verdauungsbeschwerden, Erkältungskrankheiten, wärmt das Yang und stärkt die Nieren. Er erinnert geschmacklich an Anis, ist allerdings etwas voller und würziger, auch leicht scharf. Er eignet sich auch hervorragend für Teegebäck oder verfeinert Tees, Glühwein oder Grog.

Die Gewürznelke ist eines der ältesten Handelsgüter. Im Mittelalter wurden sie – ihrem Aussehen entsprechend – „negellin“ (Nägelchen) genannt. Der Inhaltsstoff Eugenol gibt dem Gewürz sein herb-würziges Aroma. Nelken-Tee hilft bei Magen-Verstimmungen oder auch bei Zahnschmerzen, dazu am besten eine Gewürznelke kauen.

Der sehr feine Ceylon-Zimt schmeckt wesentlich milder als der scharfe und billigere Cassia-Zimt aus China. Sein Inhaltsstoff Cumarin kann in zu hohen Dosen eine leberschädigende Wirkung haben, die immer wieder zu Diskussionen führt. Kinder sollten deshalb nicht zu große Mengen an Gebäck mit hohem Zimtanteil essen, in haushaltsüblichen Mengen ist Zimt aber ein unverzichtbares Gewürz.

Kardamom ist nach Safran und Vanille das teuerste Gewürz der Welt. Der kräftige, warme Duft der Kardamom-Samen ist unverwechselbar. Sie haben ein leicht zitronenartiges Aroma, das an Eukalyptus erinnert. Kardamom gilt als krampflösend, verdauungsfördernd und steigert auch die Gedächtnisleistung.

Echte Vanille hat einen intensiven Duft und ihr exotisches, warmes Aroma ist unvergleichlich. Ihr wichtigster Aromastoff ist Vanillin. Vanillin kann auch künstlich aus Abfallprodukten der Papierherstellung oder aus Eugenol, im ätherischen Nelkenöl, hergestellt werden. Am besten schmeckt aber natürliches Vanillemark. Dazu die Schote längs halbieren und das Mark mit einer Messerspitze heraus schaben oder die Schoten einfach mit kochen. Die Wirkung von Vanille ist beruhigend, harmonisierend und wohltuend für die Verdauung.

Süßholz – lange Wurzeln mit großem Potential

 

Wusstest du, dass Süßholz als natürliches Süßungsmittel in der Küche eine Rolle spielt? Da die bis zu drei Meter langen Wurzeln dieser Pflanze Saponin Glycrrhizin enthalten, ist die Süßkraft etwa 50 Mal höher als die vom Kristallzucker. Es wirkt entzündungshemmend, schleimlösend bei Atemwegserkrankungen und zeigt seine positive Wirkung bei Erkältungen, Husten und Kopfschmerzen. Es regt die Schleimhautbildung an und erleichtert dadurch das Abhusten.

Seit Jahrhunderten behandeln chinesische Ärzte mit Süßholz unterschiedliche Beschwerden, von Verstopfung und Magengeschwüren bis hin zu Übelkeit und Erbrechen.

Die häufigste Form ist die Zubereitung eines Süßholztees, aber bekannt ist es für die Herstellung von Lakritze. Medizinische Lakritze hat sich beim Einsatz gegen Husten Magenbeschwerden bewährt.

Wer allerdings unter Bluthochdruck oder Diabetes leidet, sollte auf Süßholz verzichten, da es eine blutdrucksteigernde Wirkung hat.

Für die Herstellung von Weihnachtskeksen wird gerne gemahlenes Süßholz verwendet.

Welches sind deine Lieblingsgewürze in der Weihnachtsbäckerei? Schreibe es mir gerne in die Kommentare.

Allerlei gesunde Gewürze in einem vereint: Mein Maroni-Lebkuchen Rezept

Zutaten für ca. 20 Stück

400 g Roggenmehl, 100 g Maronimehl, 100 g Zucker, 1 TL Natron, 1 TL gemahlener Zimt, 1 Prise gemahlene Gewürznelken, 1 Prise gemahlener Ingwer, ½ TL gemahlener Kardamom, 1 Prise gemahlener Piment, 50 g Butter, 200 g Honig, 2 Eier, etwas Wasser, Ei zum Bestreichen

 

Zubereitung

  1. Mehle, Zucker und Gewürze vermischen und mit der Butter abbröseln. Dann ein Grübchen machen, Honig und Eier hinzugeben und so viel Wasser beimengen, dass ein mittelfester Teig entsteht. Ist der Lebkuchenteig zu fest, geht er nicht gut auf, ist er dagegen zu weich, entstehen Sprünge beim Austreiben. Den Lebkuchenteig über Nacht ruhen lassen.
  2. Am nächsten Tag Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Teig nicht zu dünn ausrollen und mit Formen ausstechen. Den Lebkuchen mit versprudeltem Ei bestreichen, nach Belieben belegen, z. B. mit Mandeln, Nüssen, kandierten Früchten, und etwa 10 Minuten hell backen.
  4. Dieser Lebkuchen kann gleich nach dem Backen verköstigt werden. Eine längere Lagerung in einer Dose schadet dem Lebkuchen jedoch auch nicht.

Möchtest Du noch mehr über die Wirkung von Lebensmitteln erfahren und wie sie präventiv oder als therapeutische Maßnahme zum Einsatz kommen? Dieses Wissen und viele andere Themen holst du dir im Lehrgang "Integrative Ernährungsexpert:in". Nutze die Chancen von ganzheitlicher Ernährung und verändere Leben positiv - inklusive deinem Eigenen. Fördere Deine KlientInnen mit punktgenauen Tipps und individuellen Ernährungsempfehlungen, die praxisnah und nachhaltig sind.

Werde Teil einer wachsenden Gemeinschaft von Menschen die den Mut haben Ernährung anders zu denken, mit ähnlichen Werten und Zielen. Genieße den Austausch, die gegenseitige Unterstützung, die vielfältigen Möglichkeiten, und die Inspiration. Steh zu deiner Selbstentfaltung, um das Leben zu führen, das du dir wünscht - abseits vom Mainstream: einfach anders – gesund & voller Lebensfreude.

Schau gleich rein in unsere Angebote - vom Mini-Kurs zur Expert:in

Wir freuen uns auf DICH!

Von Herzen eine wunderbare Weihnachtszeit wünschen dir 

Claudia & Team

Du willst deine Therapieerfolge steigern?

Du hast keine Ahnung wie?

Hast du immer schon davon geträumt, mit deiner therapeutischen Arbeit und deinen Gesundheits-Projekten erfolgreich zu sein?

Therapieerfolge steigern durch Ernährung!

Ja! Ich will mehr Informationen

Bleiben wir verbunden!

Trag dich in unseren Newsletter ein. Du bekommst in regelmäßigen Abständen wertvolle Informationen zur integrativen Ernährung. Rezepte, Tipps und Angebote rund um TCM, TEM, Ernährungswissenschaft und Psychologie.

Spam mögen wir selbst nicht! Du kannst dich jederzeit abmelden.

Close

Hol dir hier den Flyer zum Lehrgang Integrative Ernährungsexpert:in