Warum du dich manchmal leer fühlst, obwohl du so viel gibst
Ich erinnere mich noch genau an diesen Moment vor sieben Jahren.
Es war kurz nach elf Uhr morgens. Für ein Frühstück nahm ich mir keine Zeit - war das mein größter Fehler an diesem Tag? Vor mir: hunderte ungelesene Mails, mehrere WhatsApp-Nachrichten von Klientinnen, eine Terminerinnerung, Vorbereitungen für das abendliche Teamevent. Und das Gefühl, bereits erschöpft zu sein, bevor der Tag richtig begonnen hatte.
Kein Zeitmangel. Kein Motivationsproblem. Einfach: Energie weg.
Was dann passierte, hätte ich nicht vorhergesehen. Ich rutschte auf einer Eisplatte aus, verletzte mir die Schulter schwer. Und in den Wochen danach, erzwungene Pause, Schmerzen, Stille, wurde mir klar: So kann es nicht weitergehen.
Ich kündigte meinen Job. Trennte mich nach über 20 Jahren von meinem Mann. Und gründete die Akademie.
Da bin ich.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl, nicht das Ausrutschen auf Eis, aber das davor. Dieses leise Erschöpftsein, das sich schleichend einnistet, obwohl du eigentlich alles richtig machst.
Du arbeitest viel, bist für andere da, hörst zu, begleitest, unterstützt. Gleichzeitig baust du dein Business auf, willst sichtbar werden, weiterkommen. Irgendwo dazwischen verlierst du das, was du eigentlich stärken wolltest: deine eigene Kraft.
Das Paradoxe daran: Es liegt selten an zu wenig Disziplin. Es liegt an kleinen, unbewussten Gewohnheiten, die täglich Energie abziehen, ohne dass du es merkst.
Stell dir vor, du beginnst deinen Arbeitstag mit dem, was dir wichtig ist.
Klingt selbstverständlich. Ist es nicht.
Die meisten von uns öffnen zuerst das Postfach, schauen auf Instagram, lesen Nachrichten. Und schon läuft der Tag im Reaktionsmodus. Du antwortest, erledigst, reagierst. Du schöpfst nicht.
Dabei entsteht echtes Wachstum genau dort: im Schöpfen.
Deshalb: Schütze die erste Stunde deines Arbeitstages. Keine Mails, kein Social Media, kein Reagieren. Nur du und das, was wirklich zählt. Das kann sein:
Ich lese 30 Minuten in einem Buch
Du wirst merken: mehr Klarheit, mehr Fokus, mehr Ideen. Und Schritt für Schritt entwickelst du die Identität einer Frau, die gestaltet, nicht nur reagiert.
Das höre ich oft von klugen Frauen, die ich begleite:
Und dann warten sie. Und nichts passiert.
Klarheit entsteht nicht vor dem ersten Schritt. Sie entsteht durch ihn.
Jede offene Entscheidung, jedes aufgeschobene Projekt kostet mentale Energie. Dein Kopf ist voll von offenen Baustellen, und das macht fokussiertes Arbeiten schwer.
Frag dich ehrlich: Weißt du bereits genug, um den nächsten kleinen Schritt zu tun?
In den meisten Fällen lautet die Antwort: Ja. Du musst nicht fertig sein, um loszugehen.
Die Menschen, mit denen du regelmäßig Zeit verbringst, beeinflussen deine Energie und deine Entwicklung, oft mehr als wir im Alltag wahrnehmen.
Manche Begegnungen geben dir Kraft. Andere ziehen sie still ab.
Es geht nicht darum, Menschen auszuschließen. Es geht darum, bewusster hinzuschauen:
Gerade wenn du täglich andere begleitest und stärkst, brauchst du selbst eine Gemeinschaft, die dich weiterbringt.
Die harte Wahrheit: deine Familie will dich meist schützen, so haben ,wie du bist. Veränderung fühlt sich für deine Lieben seltsam an. Daher ist die Familie selten der richtige Sparing-Partner, wenn es ums Business geht. Ich liebe meine Mutter, aber übers berufliche reden wir kaum und das ist gut so,
Das ist kein Luxus - das ist Voraussetzung.
Den „richtigen Moment", mit mehr Sicherheit, mehr Wissen, besseren Umständen, den gibt es meistens nicht.
Selbstvertrauen wächst durch Tun, nicht durch Warten. Jeder kleine Schritt gibt dir mehr Erfahrung als reines Nachdenken je könnte.
Frag dich heute:
Echte Veränderung entsteht durch viele kleine, konsequente Entscheidungen. Nicht durch den perfekten Start.
Du darfst jetzt beginnen.
Menschen wirklich zu begleiten geht über Ernährungspläne und Regeln hinaus. Es braucht ein Verständnis dafür, wie Ernährung, Emotionen, Gewohnheiten und Alltag zusammenwirken.
Genau das ist integrative Ernährung.
Kein Verbotskatalog, keine starre Systematik.
Es geht um Wirkung, wie Menschen wieder in Kontakt mit ihrem Körper kommen, passende Entscheidungen treffen und Gesundheit fest in ihren Alltag integrieren.
Wer die Grundlagen der integrativen Ernährung versteht, kann im Gesundheitsbereich deutlich tiefer arbeiten. Ansätze wie Coaching, TCM, Psychologie, Körperarbeit oder Kinesiologie lassen sich sinnvoll ergänzen. Und Klientinnen begleiten, nicht nur kurzfristig motivieren.
Wenn du neugierig bist, wie das in deine bestehende Arbeit passt, ist das kostenlose Online-Training der richtige nächste Schritt.
Im Training erfährst du:
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Der Mund ist das Tor zur Gesundheit - jeden Tag aufs Neue.
Herzliche Grüße,
Claudia
Dr. Claudia Nichterl
und das Team der Akademie für integrative Ernährung
Für Frauen im Gesundheitsbereich, die mit Ernährung arbeiten.
Erschöpfung bewegt aktuell die meisten. In drei Workshops lernst du, was dahinter steckt und wie Klient:innen im vollen Alltag wieder zu Energie kommen.
2., 5. und 8. November · live per Zoom · kostenlos · mit Aufzeichnung

Doktorin der Ernährungswissenschaften · Gründerin der Akademie für integrative Ernährung
1967 mit einer beidseitigen Hüftluxation geboren. Mehrere Operationen, Metallplatten, mit 17 der erste Bandscheibenvorfall. Und Ärzte, die mir sagten: „Mit 30 brauchen Sie ein künstliches Hüftgelenk.“ Mit 22 drohte die Frühpension.
Ich ließ das nicht mit mir machen. Ich studierte Ernährungswissenschaften in Wien, promovierte in Mexiko und entdeckte dort die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin. Plötzlich ergab alles Sinn: wie Körper, Geist und Alltag ineinandergreifen. Wie Ernährung weit mehr ist als Kalorien, Eiweiß, Fett und Vitamine.
Mit meiner Methode der integrativen Ernährung habe ich die vorausgesagte Hüftoperation um mehr als 20 Jahre hinausgezögert. Mit 55 kam das künstliche Gelenk dann doch. Zu meinem Zeitpunkt, nach einem Leben voller Bewegung.
In über 8.000 Beratungen habe ich erlebt, was Essen wirklich kann. Heute bilde ich Frauen im Gesundheitsbereich aus, die Ernährung gezielt in ihrer Praxis einsetzen. Über 500 Absolvent:innen in 17 Ländern zeigen das jeden Tag. Meine 34+ Koch- und Sachbücher stehen in Arztpraxen genauso wie in Küchen zu Hause. Mein Fachbuch „Integrative Ernährung“ ist 2025 in zweiter Auflage bei Springer erschienen.
Ich bin überzeugt: Der klügste Hebel im Gesundheitssystem liegt auf dem Teller.
„Der Mund ist das Tor zur Gesundheit. Jeden Tag.“
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