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Nix ist fix - und wie ich persönliche Krisen meistere

Mar 28, 2022

Nix is fix, alles ist möglich ... heißt es im Lied von Rainhard Fendrich https://www.youtube.com/watch?v=7bW7gsJ6ERU – es hat mich wieder mal herumgewirbelt. Wir leben in unsicheren Zeiten, ständig müssen wir uns mit Veränderungen herumschlagen – ob im Großen oder im Kleinen.

Was ist passiert? Wie gehe ich mit persönlichen Krisen um?

Du kennst vermutlich die Geschichte mit meinen Hüftproblemen, die mich begleiten, seit ich ein Baby bin. Mit 37 Lebensjahren sollte ich eine künstliche Hüften benötigen, meine Lebensweise und unter anderem dank meiner großartigen Physiotherapeutin ist es nun mit 55 Jahren erst soweit: Seit etwa 8 Monaten werden die Schmerzen immer stärker, oft benötige ich Krücken. Der Gang zum Orthopäden war unausweichlich. Seine Diagnose: links braucht es ein neues Hüftgelenk, es ist Zeit. Um die Wartezeit auf eine OP (ca. 1 Jahr) zu überbrücken hat mir der Arzt eine Kur verordnet und am 9. März checkte ich voller Freude – Zeit für mich, meine Gesundheit – in Bad Tatzmannsdorf im Kurhotel ein.

Alles geregelt, die Katzen versorgt, die Arbeit reduziert und nur die notwendigsten Termine eingeplant. Und dann ... am Tag 4, ein positiver Coronatest!

Abgesehen davon, dass ich keine Lust auf Covid hatte – ich war richtig angepi ... t, ich bin selten launisch, wütend, verzweifelt, grantig…….aber da hatte ich alle Zustände gleichzeitig. Und dann das ganze drumherum: man wollte mich schnellstmöglich loswerden …. das gab mir das Gefühl, eine „Aussätzige“, eine „persona-non-grata“ zu sein, nicht gerade förderlich bei meiner Laune. Klar, jeder macht seinen Job, ist für die Sicherheit verantwortlich …. und das Leben geht weiter.

Und dann noch eins drauf: Hier ist die Bestätigung für die 4 Kurtage, damit ist alles erledigt. Auf die Frage, was das heißt: Wenn Sie eine Kur wollen, müssen Sie neu ansuchen und vielleicht bekommen Sie wieder eine bewilligt. Also alles zurück auf Anfang – aus der Traum, mir Gutes zu tun, mich gut um mich zu kümmern. Und im Gepäck die Angst – werde ich einen milden Covidverlauf haben?

Ich habe meine mentalen Werkzeuge, aber ganz ehrlich, in dem Moment fiel es mir schwer, diese auszupacken, ich war am Boden zerstört – alles weg, nix is fix!

Was am besten geklappt hat, war mein Mantra: Rede dir nichts herbei, du wirst es gut überstehen, du bist 3 x geimpft, dein Virenschutz-Programm startet jetzt, es tut seine Arbeit, es wird dir helfen, alles gut zu überstehen. Meine Gesundheit, darauf konzentriere ich mich.

Ich packte meine Sachen, setzte mich ins Auto und fuhr nach Wien. Meine Katzensitterin Sarah (aus England), die bis Ende April bleiben kann, wurde verständigt und zum Glück wurde sie nicht panisch. Nicht jeder ist bereit, mit einer Covid positiven Person, die Wohnung zu teilen. Wir beschlossen, dass ich ins Gästezimmer ziehe und die Küche nur betrete, wenn sie nicht da ist, Fenster gut geöffnet, alles desinfizieren. Alles ging gut und ich war froh, dass Sarah in der Nähe war. Mein Verlauf war normal würde ich sagen, sehr müde, sehr erschöpft, ein Riesenschnupfen, ständig war mir kalt, durch die verstopfte Nase hatte ich Atemnot und wieder war ich mental gefordert: das ist normal, weil alles verstopft ist, keine Sorge, die Sauerstoffsättigung ist gut. Der Kopf war voll mit Geschichten, die Angst machen ... wie gesagt, ich bin mental gut aufgestellt, aber es war herausfordernd. Die Müdigkeit gab mir den Rest – ich war ein Häufchen Elend und versank in Selbstmitleid. Ich wollte meinen Körper stärken, mit Übungen meiner Hüfte gutes tun, damit die Schmerzen besser werden ….. und da lag ich und konnte den Muskelabbau minütlich spüren, keine Kraft, ich werde noch mehr abbauen, alles ist sinnlos ... ich tauchte so richtig ab, depressive Verstimmungen?
Vermutlich ist das auch eine Nebenwirkung von diesem Virus!

Als ich am Tiefpunkt war und in Selbstmitleid zerfloss, konzentrierte ich mich auf das, was mich bisher immer gut durch Krisen begleitet hat.

Mein 3 Schritte Programm bei Krisen

Akzeptieren, betrauern ... nach vorne blicken.

Es ist wie es ist. Die Situation akzeptieren, den Schmerz zulassen, nicht mehr ankämpfen.

Ich zelebrierte das „mir selber leidtun“ und tauchte so richtig ein, Tränen durften fließen. Und es ist immer wieder magisch – sobald ich aufhöre zu kämpfen, stark zu sein, zu funktionieren …. Endlich kann sich der Stau lösen, es wird leichter, ich trauere und nach 15 Minuten ist es vorbei. Ich nehme gedanklich meine „kleine Claudia“ zu mir, umarme sie, spreche mit ihr – therapeutisch bin ich mir selbst eine gute, tröstende Mama. Das gibt mir Kraft und ich kann dann wieder klarer denken. Alles in allem ist das ein Prozess, der 1-2 Tage dauert, aber ich komme wieder zu mir, erde mich, werde wieder handlungsfähig. Ich krabble langsam raus aus der Rolle – ich armes Opfer, die anderen sind Schuld und tun mir was an – diese Hilflosigkeit verstärkt nur meinen Opferzustand, da muss ich aktiv rauskrabbeln, das braucht eine gewisse Disziplin, da helfen mir Gedanken wie …. statt dessen….. wenn das jetzt nichts mehr wird, was wäre denn eine Alternative, was möchte ich denn, was würde mir gut tun? Statt mich weiter zu bemitleiden und anderen die Schuld zu geben, drehe ich meine Gedanken nach VORNE, ich überlege, was ich aktiv tun kann, was ich möchte. Nix is fix – alles ist möglich heißt es im Songtext von Rainhard Fendrich. Sobald ich mich handlungsfähig fühle, ist alles gleich viel besser. ALLES ist möglich!!!

Schön langsam keimte die Idee, mir mein eigenes Kurprogramm zu machen.

Bis Ende März ist Zeit für mich eingeplant – worauf habe ich Lust?

Was will ich tun?

Alles ist möglich……ich darf entscheiden….wow, das fühlt sich doch richtig gut an! Ich wurde ganz kribbelig und begann im Internet zu surfen. Schnell war klar, frische Luft braucht es….meine Stimme, mein Lungen-Qi sind angeschlagen, es soll warm sein, ich will im Freien sein und mir nicht die nächsten Viren in Innenräumen holen. Fliegen? Nein, ist mir zu anstrengend, wieder enger Innenraum, nicht bei diesen Infektionszahlen gerade……

Meer, Rad fahren und schwimmen, das sind Dinge, die meiner Hüfte guttun. Wie sind die Temperaturen in Kroatien? So ähnlich wie bei uns, schönes Wetter ist angesagt, Temperaturen um die 20 Grad tagsüber…….schwupps hatte ich ein schönes Hotel in Split gefunden, mit SPA Bereich, 20 m Innenpool (viel besser und größer als der im Kurhotel), Radwege, ein Zimmer mit Meerblick (ich habe mir ein Superior Zimmer gegönnt)….7 Stunden Fahrzeit mit dem Auto, das schaffe ich, ich kann Pausen machen.

Binnen 24 Stunden war ich freudig mit Planen beschäftigt und hatte mich aus meiner Verzweiflung rausgestrampelt. Der CT Wert war beim 3. Test endlich über 30 und ich durfte offiziell aus der Quarantäne. Noch etwas wackelig auf den Beinen fing ich an zu packen und freute mich auf mein Abenteuer. Voller Dankbarkeit und Freude ging es los und bei Sonnenuntergang war ich in meinem schönen Zimmer am Meer. Ich war müde von der Fahrt, aber ich fühlte mich stark und handlungsfähig – alles ist möglich, nix is fix.

10 Tage am Meer mit gemütlichen Fahrradtouren, Morgengymnastik am Balkon mit Meerblick, Schwimmtraining, Dampfbad und ich habe was genial Neues für mich entdeckt – Zimmerservice. Noch nie vorher hatte ich mir Essen ins Zimmer bringen lassen, warum eigentlich? Mein Balkon ist so traumhaft, der Blick fantastisch ….. an Tagen, wo ich keinen Ausflug gemacht habe, sondern gearbeitet habe, dann gab es Dinner am Balkon, in Ruhe ALL-EINS mit mir, glücklich und zufrieden.

Egal wie unruhig die Welt da draußen ist, egal, wie oft unsere Pläne durchkreuzt werden, es gibt immer einen Plan B, das Leben geht weiter. Nix is fix – ALLES ist möglich!

2 VIP-Coachings sind ab sofort frei. Wenn es bei dir gerade stürmisch ist, schreib mir an [email protected] - es gibt immer einen Weg!

 

herzlichst

Claudia

 

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