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Kreuzallergien: Allergische Reaktionen durch Nahrungsmittel erkennen und verhindern

May 11, 2021

Allergene können unser Immunsystem verwirren. So reagieren Frühblüher Allergiker oft auf grüne Apfelsorten, Haselnüsse und Steinobst mit einem Juckreiz im Gaumen und Rachen. Wenn Pollenallergiker zusätzlich auf bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel wie z.B. Äpfel, Karotte, Sellerie, Nüsse allergisch sind, spricht man von einer Kreuzallergie. Wie können wir sie erkennen und was können wir dagegen tun?

Meine Kundin Maria S. litt bereits seit längerer Zeit unter Juckreiz, tränenden Augen und Brennen im Mund. Seitdem eine Birkenpollenallergie bei ihr festgestellt wurde, war dies keine Seltenheit. Allerdings traten die Symptome nun auch außerhalb der Birkensaison auf. Sie reagierte allergisch auf Äpfel, die eine Kreuzreaktion bei ihr auslösten. Ein sehr empfindlicher Allergiker mit einer Frühblüher Allergie kann auf eine sehr allergenhaltige Apfelsorte mit starken Symptomen reagieren und auf verschiedene Apfelsorten auch unterschiedlich stark. Der Grund, warum jeder dritte Pollenallergiker auch besonders empfindlich gegen bestimmte Lebensmittel reagiert, liegt darin, dass in manchen Pollen dieselben Eiweißverbindungen wie im Lebensmittel vorkommen. Diese Eiweißverbindungen, egal ob nun aus Pollen oder Lebensmitteln, können allergische Reaktionen auslösen, sofern eine Empfindlichkeit existiert. Doch nicht nur Pollenallergiker – auch bei Latex- und Hausstaubmilbenallergien sind Kreuzallergien bekannt.

Auf welche Nahrungsmittel können Frühblüher Allergiker allergisch reagieren?

Vor allem bei Stein-, Kern- und Hartschalenobst kommt es zu Kreuzreaktivitäten.

Besonders häufige Reaktionen treten bei Äpfeln, Birnen, Erdnüssen, Haselnüssen, Karotten, Kirschen, Kiwi, Pfirsich, Sellerie und Soja auf. 

Auch ist die Potenz der Allergene ist je nach Reifestadium der Früchte und des Gemüses unterschiedlich. Gut ausgereiftes Obst und Gemüse wird generell besser vertragen als unreifes.

Verschiedene Symptome einer Kreuzreaktion

Die Symptome einer Kreuzreaktion können sehr unterschiedlich sein und hängen auch von der Ausprägung der Empfindlichkeit ab.

Häufig kommt es beim Verzehr des relevanten Nahrungsmittels zu einem Brennen im Mund oder Kribbeln in Mund und Rachen. Auch Schwellungen der Zunge, Taubheit auf den Lippen, Juckreiz im Gaumen und Rachen, Juckreiz und Nesselausschlag auf der Haut sind möglich. Schwerere Symptome sind: Erbrechen, Übelkeit, Asthma, Schwellung des Kehlkopfes, Atemnot bis zum anaphylaktischen Schock.

Was tun bei Kreuzallergien?

Betroffene müssen nur meiden, was sie tatsächlich nicht vertragen.  Nicht jeder reagiert auf alle potenziell kreuzallergenen Nahrungsmittel allergisch. 

Die integrative Ernährung bringt hier einen wichtigen Aspekt ins Spiel. Es ist entscheidend, WAS Du isst und WIE du es zubereitest.

Am Beispiel des Apfels zeigt diese Pyramide wie sich Allergene reduzieren und dadurch Kreuzallergien vermeiden lassen.

Die integrative Ernährung mit Ihrem ganzheitliche Ansatz sieht gesundheitliche Probleme aus einem anderen Blickwinkel. Hinterfraget und betrachtet die Reaktion von Lebensmitteln und deren Zusammenhang mit Pollen, Hausstaubmilben, Latex und Zimmerpflanzen.

Je nach Reifestadium der Früchte und des Gemüses ist die Reaktion unterschiedlich. Reifes Obst und alte Sorten, die in der Region beheimatet sind, sind weitgereisten Früchten im Falle einer Allergie besonders vorzuziehen. Die 5- Elemente Küche unterstützt hier ganz bravourös. Sie liebt gekochtes Essen und ist vorwiegend laktose- und glutenfrei.

  • Schälen, Reiben, Kochen – schwächen allergenes Potential wirksam ab und führen oft zu einer Verträglichkeit.
  • Orale Allergiesymptome treten nur bei rohem Obst und Gemüse auf, gekocht gibt es praktisch keine Beschwerden.
  • Kuhmilchproteine widerstehen Hitze-Einwirkung unterschiedlich, erhitzte und verarbeitete Produkte werden teilweise vertragen.
  • Allergene im Fisch sind hitzestabil. Ebenso jene in Nüssen und Erdnüssen – diese Allergene können lebensbedrohliche Reaktionen auslösen.
  • Auch Sellerie hat hitzestabile Allergene.

Ja, und auch das Butterbrot mit Honig kann allergische Symptome auslösen. Es schmeckt köstlich, doch Honig enthält Pollenreste und stellt für Pollenallergiker daher eine Allergenquelle dar. Doch es gibt Alternativen aus dem Wald. Greife zu Waldhonig, Maiwipferlsirup oder Löwenzahnsirup.

Meine Kundin Maria S. meidet jetzt rohe Äpfel, aber ganz verzichten muss sie auf das Obst trotzdem nicht. Sie hat gelernt wie sie mit der Zubereitung von warmen Speisen mögliche Kreuzreaktionen vermeiden kann und bleibt auch ihrer Liebe zu den Äpfeln treu. Das ist doch herrlich oder? Also mich begeistert das immer wieder!

Heute darf ich dir Marias Frühstücksrezept vorstellen – natürlich mit Apfel

Haferflocken-Crunchy

1 EL Sesam, 1 EL Sonnenblumenkerne, 6 EL Haferflocken, 2 EL Butter,  2 EL Honig, 1 Tasse Wasser, 3 Äpfel, Saft einer Zitrone, 1 EL Rosinen, 1 TL Zimtpulver, 1 Prise Bourbonvanille

In einer heißen Pfanne Sesam und Sonnenblumenkerne anrösten, Haferflocken zugeben und unter ständigem Rühren leicht rösten. Butter und Honig zugeben, verrühren und auf kleiner Flamme warm halten.

In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Wasser erhitzen, Apfelspalten und Rosinen zugeben und einige Minuten weich dünsten. Mit Zitronensaft, Zimt und Vanille abschmecken. Das Kompott in zwei Schüsseln anrichten und die gerösteten Haferflocken darüber verteilen.

 

Leidest Du auch gerade unter Allergien? Schreibe mir gerne in die Kommentare wie du damit umgehst und vor welchen Herausforderungen du stehst!

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