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Tipps bei Verdauungsbeschwerden – wie Bitterstoffe auch deiner Verdauung helfen

Sep 01, 2021

Diese Themen findest du in diesem Blogartikel:

  1. Stress und Verdauung
  2. Warum wir Bitterstoffe brauchen
  3. Wie bittere Kräuter deine Gesundheit verbessern - Inhaltsstoffe und Wirkung von 10 Heilkräutern
  4. bittere Lebensmittel – meine Empfehlung bei Verdauungsproblemen
  5. Rezept für einen Bittertag

Ein altes chinesisches Sprichwort lautet "Eine gute Medizin schmeckt dem Gaumen bitter". Während früher Gemüse und Salate wie Chicorée, Radicchio oder Endivien noch kraftvoll und bitter schmeckten, werden heutzutage nur noch mild schmeckende Sorten gezüchtet und der bittere Geschmack ist selten geworden. Die Folgen von fehlenden Bitterstoffen sind vielseitig und reichen von Übergewicht bis hin zu Verdauungsschwächen, Völlegefühl und Stoffwechselkrankheiten. Dabei gehen den Menschen die wertvollen Vorteile der Bitterstoffe abhanden. Warum wir Bitterstoffe brauchen und warum du sie in deinen Speiseplan integrieren solltest, erfährst du heute.

 

Stress und Verdauung

Bist du öfters gestresst? Stress ist eine große Belastung für deinen Körper. Typische Stress-Signale sind Magen- oder Verdauungsbeschwerden

Stress kann Leber und Magen belasten, nicht umsonst heißt es mir ist etwas auf den Magen geschlagen oder mir ist eine ist eine Laus über die Leber gelaufen.

In der TCM ist die der Leber zugeordnete Emotion der Zorn oder die Wut. Hierunter fallen auch Reizbarkeit, Frustration, Hass oder Verbitterung. Im positiven Sinne kann Zorn als Ausdruck von Reaktionsfähigkeit und Abwehr verstanden werden. Ein Übermaß an Zorn erzeugt jedoch u.a. eine Leber-Qi-Stagnation – der freie Fluss des Qi ist gestört. Dies kann sich beispielweise in Kopfschmerzen oder Schwindel zeigen. Unterdrückter Zorn ist ebenso schädlich. Wir fressen den Ärger buchstäblich in uns hinein, was zu vielfältigen körperlichen Symptomen führen kann.

 

 

 

 

Warum wir Bitterstoffe brauchen

Möchtest du deine Verdauungsprobleme in den Griff bekommen? Viele heimische Heilpflanzen wie Brennnessel, Mariendistel, Pfefferminze, Hirtentäschel, Vogelmiere, Schafgarbe, Rosmarin, Salbei und Bärlauch kurbeln den Stoffwechsel an und unterstützen dadurch Entgiftungs- und Ausscheidungsvorgänge. Die Wirkung beruht hauptsächlich auf den darin enthaltenen Bitterstoffen. „Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund“ sagt schon der Volksmund. Heute weiß man, dass Bitterstoffe Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse unterstützen und positiv auf das Herz-Kreis-Lauf-System wirken.

Der aromatische Geschmack aktiviert die Verdauung. Außerdem wirken Bitterstoffe wie ein „Schleimhaut-Training“ oder eine gratis Jogging-Stunde für den Darm. Die Schleimhäute ziehen sich durch den bitteren Geschmack zuerst zusammen und dehnen sich dann wieder aus. Dabei können Gifte, Stoffwechselschlacken, Viren und Bakterien sowie Pilze leichter abtransportiert und ausgeschieden werden. Aus diesem Grund nehmen Tiere auch immer wieder bittere Kräuter zu sich. Wir können es ihnen nach machen und Kraut und Blume von der Wiese oder vom Waldesrand einsammeln, oder wir gehen ins Reformhaus oder in die Apotheke. Dort sind Bitterstoffe in flüssiger Form erhältlich und enthalten Extrakte aus Angelikawurzel, Enzianwurzel, Baldrianwurzel, Zimtrinde, Kardamomsamen und Mariendistelkraut, die, regelmäßig eingenommen (am besten täglich 10 Tropfen pur oder in wenig Wasser), den Magen- und Darmtrakt stärken.

Bitterstoffe im Essen sind vor allem bei Übergewicht und starken Süßgelüsten zu empfehlen, da sie wie eine Essbremse wirken und früher zu einem Sättigungsgefühl führen.

Wichtig ist, dass Kräuter nicht als Dauertherapie verwendet werden sollen. Nach 6 bis 8 Wochen Einnahme sollten immer 4 Wochen Pause folgen.

Zudem verkümmern die Geschmacksnerven, während das Verlangen nach milden und süßen Lebensmitteln wächst.

 

Wie bittere Kräuter deine Gesundheit verbessern

Löwenzahn

Inhaltsstoffe:

Bitterstoffe (Taraxacin in Wurzel und Kraut) auch Inulin, Vitamin C, A und B, Kalium und Beta-Carotin

Wirkung:
harntreibend, blutreinigend, antirheumatisch, blutdrucksenkend
Löwenzahnwurzel: verdauungsfördernd

Bärlauch

Inhaltsstoffe:

Ätherische Öle, schwefelhaltige Verbindungen, Eisen,  Magnesium und Mangan, Ajoen

Wirkung:

blutdrucksenkend, entspannt die Gefäßwände, dient somit zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall, wirkt entgiftend, unterstützt die Lösung von Schwermetallen aus dem Körper und hilft bei der Ausscheidung

Brennnessel

Inhaltsstoffe:

Vitamin C, Eisen, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Enzym Sekretin

Wirkung:

blutbildend, diuretisch, antirheumatisch, hilft bei Erschöpfungszuständen

Echte Goldrute

Inhaltsstoffe:

Glucosid Leiocarposid

Wirkung:

diuretisch, entwässernd, entzündungshemmend in den ableitenden Harnwegen, Stoffwechsel aktivierend

Hirtentäschel

Inhaltsstoffe:

Aminosäuren, Kalzium, Phosphor, Kalium, Eisen und Mangan

Wirkung:

blutstillend, Hitze austreibend, harntreibend, klärt die Leber und die Augen, blutdrucksenkend, hilfreich in der Frauenheilkunde und bei Harnwegsinfektionen

Pfefferminze

Inhaltsstoff:

Menthol

Wirkung:

kühlend, antiseptisch, krampflösend, schmerzlindernd und durchblutungsfördernd, verdauungsfördernd, appetitanregend, hilfreich bei Erkältungen, Übelkeit, Brechreiz, Blähungen und Durchfall

Rosmarin

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle (Terpene, Thymol), Bitterstoffe, Flavonoide, Saponine

Wirkung:

kräftigend, vor allem bei niedrigem Blutdruck und allgemeiner Herzschwäche, entschlackend für Leber, Galle und Darm, hilft bei Frauenleiden, krampflösend

Salbei

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle (Kampfer, Limonen, Menthol, ...), Bitterstoffe, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure, Salizylsäure, Saponine, Zink, Vitamine

Wirkung:

leicht kühlend, adstringierend, gegen übermäßiges Schwitzen, Hausmittel bei Halsschmerzen, hilft bei Magen-, Darm-, Nieren- oder Leber-Leiden, reduziert Milchfluss

Schafgarbe

Inhaltsstoffe:

Ätherische Öle (Azulen, Eukalyptol), Gerbstoffe, Flavone, Bitterstoffe,antibiotische Substanzen

Wirkung:

blutstillend, krampflösend, leberschützend, hilfreich bei Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit, äußerlich als Wickel bei Krampfadern

Vogelmiere

Inhaltsstoffe:

Vitamin C, Saponine, Flavonoide, Cumarine und ätherische Öle, Kalium, Kieselsäure, Zink

Wirkung:

gegen Frühjahrsmüdigkeit, harntreibend, regt den gesamten Stoffwechsel an, äußerlich für Leberwickel

 

5 bittere Lebensmittel – meine Empfehlung bei Verdauungsproblemen

Lebensmittel mit Bitterstoffen sind u.a.: Chicorée, Radicchio, Rucola, Grapefruit, Endivien und Artischocken.

  1.  Chicorée

Bitterstoffe aktivieren Leber und Galle, fördern die Verdauung. Wirkt leicht harntreibend, basenbildend, kühlend, entstauend und entgiftend. Hilfreich bei Ödemen (Wassereinlagerungen), Bluthochdruck, Übergewicht, Ekzemen und Knotenbildung. Gut für Diabetiker und Rheumatiker.

  1.  Rucola oder Rauke

Verdauungsfördernd, harntreibend (wegen hohem Gehalt an Kalium). Enthält viel Vitamin C, Kalzium, Zink, Jod und Beta-Carotin.

  1.  Artischocken

Enthält Bitterstoff Cynarin, Flavonoide, Inulin und Chinasäurederivate. Hilfreich bei Verdauungsbeschwerden (z.B. Blähungen, Völlegefühl), fördert Gallenfluss und verbessert Fettverdauung (vor allem hilfreich für Menschen ohne Gallenblase), schützt und fördert die Regeneration der Leberzellen, wirkt entgiftend und hilft gegen Übelkeit, Erbrechen und PMS.

  1.  Kurkuma

(Blut)reinigend, entzündungshemmend, hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, Lebererkrankungen (entstaut die Leber). Unterstützt die Bildung von Gallensäuren bzw. eine bessere Entleerung der Gallenblase, verbessert die Fett- und Eiweißverdauung, senkt den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel. Vermindert Blähungen, Völlegefühl und fördert die Entgiftung.

  1.  Grapefruit

Das in der Grapefruit enthaltene Pflanzenstoff Naringenin ist für den bitteren Geschmack verantwortlich. Sie hilft beim Abnehmen und bei der Fettverbrennung, wirkt antioxidativ und stärkt durch das enthaltene Vitamin C das Immunsystem. Die enthaltenden B-Vitamine werden für verschiedene Stoffwechselvorgänge benötigt.

 

Rezept für einen Bittertag

Zwischendurch oder auch als Einstieg in eine Ernährungs-Umstellung kannst du einen Bittertag einlegen.

Das funktioniert ganz einfach: Iss den ganzen Tag nur Bittersalate und Bittergemüse. Die wichtigsten Lieferanten von Bitterstoffen sind Karfiol, Artischocken, Rucola, Radicchio, Chicorée, Endivie, Grapefruit, Orangen und Zitronen.

Bei den Getreidesorten liefern Amaranth, Hirse und Buchweizen Bitterstoffe. Unter den Gewürzen sind es vor allem Kurkuma, Kardamom, Liebstöckel, Rosmarin, Lorbeer und Thymian.

Bereite daraus Suppen, Salate oder gedünstetes Gemüse mit Getreide zu. Würzen kannst du mit wenig Salz und Kresse. Dazu trinkst du über den Tag verteilt einen Liter Bittertee.

Besorge dir aus der Apotheke eine Mischung aus je 15 g Angelika- und Enzianwurzel, Löwenzahn, Tausendgüldenkraut, Wermut und je 10 g Fenchelsamen, Melisse und Salbei. Für eine Tasse Tee übergießt du 1 EL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser. Nach fünf Minuten abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Ansonsten über den Tag verteilt 2 l lauwarmes Leitungswasser trinken.

Als Unterstützung kannst du zur Mittagsruhe oder abends vor dem Einschlafen einen wohltuenden Leberwickel machen. Bereite eine heiße Wärmeflasche vor. Lege dann ein feuchtes Handtuch über den rechten Rippenbogen, platziere darauf die Wärmflasche und decke dich mit einem trockenen Handtuch ab.

Liege für mindestens 30 Minuten ruhig, schließe die Augen und genieße die die Wärme, die sich im Bauchraum ausbreitet. Du darfst dabei ruhig einschlafen. Widme dich an diesem Tag völlig deiner Entspannung. Lasse alles Laute weg. Versuche auf Tageszeitung, Radio und Fernsehen zu verzichten.

 


Oftmals ist der Wille groß seinem Körper etwas Gutes zu tun, doch im Stress des Alltags und der Informationsflut die uns im Internet und Zeitschriften überrollt nicht immer einfach seinen eigenen Weg zu finden. Da kann es sehr hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen.

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Bis bald 

Claudia & Team

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