Dr. Claudia Nichterl - Akademie für integrative Ernährung
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Übergewicht und Adipositas – Lifestyle Problem oder Krankheit?

Aug 17, 2022

Adipositas ist laut WHO eine gefährliche chronische Krankheit und wird meist nicht ernst genommen: Übergewicht und Adipositas begünstigen viele Beschwerden und die Entwicklung chronischer Krankheiten

Bedingt durch Corona dürften jetzt weltweit noch mehr Menschen betroffen sein als vor 2020, alleine in Deutschland sind etwa 17 Millionen Menschen stark übergewichtig. Ein aktueller Bericht der WHO stellt fest, dass in der EU bereits 59 % der Erwachsenen und jedes 3. Kind (29 % der Jungen und 27 % der Mädchen) übergewichtig sind.  Betroffene finden leider nicht wirklich ein erfolgsversprechendes Angebot, d.h. es gibt viel zu tun für integrative Ernährungsexpert:innen.

 

Inhaltsverzeichnis
  1. Unterschied zwischen Übergewicht und Adipositas
  2. Warum ist es so schwer, das Gewicht zu „bekämpfen“?
  3. Wie kann ich Betroffenen in der Integrativen Ernährungsberatung helfen?
  4. Ursachen von Übergewicht: Der Haken daran
  5. Body Positivity und glückliche „Dicke“?
  6. Warum Stress dick macht
  7. Ein Rezept für ein gesundes Körpergewicht

 

Gut zu wissen: Unterschied zwischen Übergewicht und Adipositas

  • Wann spricht man von Übergewicht?

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) beginnt Übergewicht ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 25.

  • Wann spricht man von Adipositas?

Als adipös gelten Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30. Übergewicht beginnt bei einem BMI von über 25.

  • Was ist der BMI?

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, ist die gebräuchlichste Formel zur Gewichtsberechnung. BMI = Körpergewicht (kg):(Körpergröße (m)²). Er ergibt sich aus dem Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm und der Körpergröße in Metern zum Quadrat. Je nach Höhe des errechneten Werts unterscheidet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Auswertung fünf Kategorien: Untergewicht (<18), Normalgewicht (20-25), Übergewicht(>25-30), extremes Übergewicht (Adipositas) ab BMI 30 und massive Adipositas ab BMI über 40.

  • BMI abhängig von Alter

Um eine bessere Einschätzung zum eigenen Gewicht abgeben zu können, sollte neben dem Gewicht und der Körpergröße auch das Alter berücksichtigt werden, da sich das Normalgewicht mit dem Älterwerden verschiebt (ab etwa 40 Jahren verändern sich der Stoffwechsel und die Körperzusammensetzung). Mit fortschreitendem Alter kann das Körpergewicht auch wieder sinken, vor allem dann, wenn Muskelmasse verloren wird, die schwerer ist als Fett.

  • Welche Aussagekraft hat der BMI?

Der BMI ist ein Richtwert und hat einige Schwächen, weil er lediglich die Körpermasse als Indikator für die Gesundheit zugrunde legt ohne zwischen Fett- und Muskelmasse zu unterscheiden. Wer viel Sport treibt, mehr schwerere Muskelmasse besitzt, kann mit dem BMI  fälschlicherweise als übergewichtig angesehen werden. Trotz allem ist der BMI eine schnelle und einfache Methode, das eigene Körpergewicht einzuordnen.

 

Warum ist es so schwer, das Gewicht zu „bekämpfen“?

Ist es wirklich nur ein Lifestyle Problem? Und haben Ärzt:innen und Therapeut:innen recht, wenn sie sagen: weniger essen, mehr bewegen?!

Ich könnte viele Geschichten erzählen … von Orthopäd:innen, die bei Rückenschmerzen, ohne Untersuchung, als erstes mit Vorurteilen und Ratschlägen aufwarten, wie „Sie müssen abnehmen, dann geht es dem Rücken besser“. Oder Jugendlichen, die in der Adipositasambulanz den Vorwurf bekommen, dass sie das Ernährungsprotokoll nicht richtig ausfüllen, dass sie verheimlichen, was sie essen, d.h. sie werden des Lügens bezichtigt. Und vielen Menschen, die mehr als ihr Gesamt-Gewicht abgenommen und am Ende der Diät wieder zugenommen haben – mit Zinsen, wie sie dann oftmals bitter lächelnd erzählen: Der Jojo-Effekt hat zugeschlagen!

Vorwürfe und Stigmatisierungen sind überall, Übergewicht und Adipositas sind das Feindbild. Die Menschen sind zu schwach, sie disziplinieren sich nicht, sie „fressen“ und bewegen sich zu wenig. Und überhaupt sind sie selbst schuld an ihrem Zustand. Ist es wirklich so einfach?

Laut WHO ist Adipositas eine chronische Erkrankung und braucht umfangreiche Therapieansätze. Nach über 8000 Ernährungsberatungen, wo oftmals das Thema Gewicht im Mittelpunkt stand, möchte ich heute meine Erkenntnisse zum Thema Abnehmen und Gewicht mit dir teilen.

 

Wie kann ich Betroffenen in der Integrativen Ernährungsberatung helfen?

Vorschläge statt Vorwürfe

Die Unterstützung beim Thema Ernährung wird oftmals gesucht, um das Gewicht zu reduzieren. Eine typische Antwort auf die Frage: Was kann ich für Sie tun? ist….“Ich möchte abnehmen“. Darauf kommen mehrere Gegenfragen von mir:

  • Welches Gewicht peilen Sie an?
  • Wo – bei welcher Zahl - fühlen Sie sich wohl?
  • Wann hatten Sie dieses Gewicht zum letzten Mal?
  • Wie ist es Ihnen gelungen, es zu erreichen?
  • Wo sehen Sie die Ursachen, dass es dann wieder raufging?

 

Die Antworten erzählen häufig eine Diätgeschichte, die bereits ein ganzes Leben dauert. Spannenderweise ist das fast zu 100 % ein Frauen-Thema, vielleicht auch, weil ich weniger Männer in der Beratung hatte. Aber wenn Männer zum Abnehmen kamen, dann war es fast immer der erste Anlauf dazu. Was den Vorteil hat, dass der Körper besser auf Ernährungsmaßnahmen reagiert. Der Stoffwechsel ist noch nicht „kaputt“ von den vielen Diäten. Was macht den Stoffwechsel „kaputt“ oder besser gesagt, was bringt ihn so durcheinander?

Der Stoffwechsel ist ein sehr komplexes System, eine Mischung aus Verdauungskraft, Verdauungsenzymen, Hormonen, Botenstoffen, komplizierte Regelmechanismen, die alle nur eines zum Ziel haben: sie sollen unser Überleben ermöglichen. Und das am besten zu Bedingungen wie in der Steinzeit oder zu Notzeiten, wo es wenig Nahrung für uns gab. Unser Stoffwechsel ist nicht darauf ausgerichtet, dass wir Nahrung immer und überall und im Überfluss zur Verfügung haben. Schon gar nicht hochverarbeitet. Schnelle Kalorien in Hülle und Fülle, das gab es niemals in der Menschheitsgeschichte und unser Stoffwechsel hat so seine Probleme und Herausforderungen damit.

Ein Beispiel ist das berühmte Belohnungszentrum im Gehirn. Es belohnt uns mit einem Botenstoff, mit Dopamin, es liefert uns glückliche Gefühle und die große Frage ist, inwieweit Lebensmittel dieses Belohnungszentrum stimulieren, ähnlich wie bei Suchtkranken. Ein Muster, das bei vielen Menschen mit Gewichtsproblemen abläuft. Essen belohnt, Essen macht glücklich…dieser Teufelskreis ist schwer zu unterbrechen. Vor allem in Stress-Situationen sind manche wie ferngesteuert und können keine klaren Entscheidungen mehr treffen. Der Entscheidungsmuskel für den gesunden Apfel ist zu müde, er schafft es nicht mehr. Sollen solche Menschen mit Vorwürfen beschimpft werden oder brauchen sie unsere Hilfe?

Meiner Erfahrung nach braucht es empathische Unterstützung, Gespräche auf Augenhöhe, Toleranz und Verständnis. Es nutzt nichts, die Menschen mit Vorwürfen zu überschütten, dann ziehen sie sich noch mehr zurück. Ich möchte gar nicht alle inneren Dialoge im Detail kennen. Selbstvorwürfe, sich schuldig fühlen, negative Gedanken stehen häufig an der Tagesordnung. Die Gefahr einer Depression, des gesellschaftlichen Rückzugs ist groß und wird durch Vorwürfe verstärkt. Deshalb suchen Menschen mit Gewichtsproblemen häufig keine Hilfe, weil sie Angst vor Vorwürfen haben!

Wie wäre es stattdessen mit Vorschlägen? Kleine Tipps, Einladungen dazu, etwas auszuprobieren, niedrigschwellige Verbesserungen am Essverhalten, ein Rezept mit viel Gemüse und (pflanzlichem) Eiweiß, um die Sättigung zu unterstützen, eine spielerische Anleitung, um mehr Wasser zu trinken. Möglichkeiten gibt es viele – für jede:n und vor allem dann, wenn du in einem Gesundheitsberuf arbeitest und andere dabei unterstützen willst, ein besseres, gesunderes Leben zu führen.

 

Ursachen von Übergewicht: Der Haken daran?!

Abgesehen vom Teufelskreis der Fehlregulation der Botenstoffe, es gibt ca. 250 Ursachen von Übergewicht. Insulin-Resistenz, Schilddrüsen-Unterfunktion, hormonell aktives Fettgewebe u.v.m.. Viele sind erleichtert, wenn sie endlich eine Diagnose haben, weil dann sind sie ja nicht mehr selbst schuld. Ja, das tut gut! ABER, es ist ganz gefährlich, in die Opferrolle zu verfallen. „Ich kann ja nichts dafür…“. Es ist eine gefährliche Gratwanderung. Ja, eine Schilddrüsen-Unterfunktion kann ein Grund sein, aber meist verursacht sie nur 2-3 kg mehr an Gewicht, der Rest sind – bei genauem Hinsehen – doch Ernährungsfehler bzw. die Herausforderung des Körpers im „Schlaraffenland“. Es ist nicht so, dass wir den Freibrief haben, um unlimitiert zu „schlemmen“. Unser Körper ist ein Wunderwerk, er leistet unglaubliches und dazu braucht er NICHT Unmengen an Nahrung. Sondern er braucht die RICHTIGE, passende, typgerechte Ernährung und am liebsten frisch (gekocht) und unverarbeitet. Ja, es gibt Krankheitsursachen, aber was weiter in der Selbstverantwortung bleibt, ist sich moderat und hochwertig zu ernähren. Dann haben Betroffene selbst bei chronischen Erkrankungen viele Möglichkeiten, das Gewicht zu reduzieren, sich gutes zu tun. Aber das braucht Selbstliebe, Achtsamkeit, Struktur und – idealerweise - Unterstützung bei der Umsetzung.

 

Menschen wollen gerne schlank sein, aber nicht schlank werden. Die Transformation ist anstrengend! Es wird als mühsam und anstrengend empfunden, das Verhalten zu verändern. Mein Gegenprogramm ist integrative Ernährung. Der individuelle, persönliche Zugang zum Thema Ernährung und Essen stärkt das Wissen und bringt Licht in die persönlichen Herausforderungen. Es gibt keine Verbote, nur ein zu viel oder zu wenig, viel Struktur und Flexibilität wo notwendig. Und es macht Spaß, genussvoll neues zu entdecken. Bei Gewichtsreduktion und nachhaltiger Ernährungsumstellung empfehle ich die Zusammenarbeit von mindestens 3 Monaten, es braucht Zeit, um neue, bessere Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. Die gute Nachricht – es geht und meist leichter als gedacht. Schritt für Schritt wird ein gesünderes Ess- und Trinkverhalten Teil des Alltags.

Werde integrative Ernährungsexpert:in, um andere bei diesem Weg zu begleiten.

 

Body Positivity und glückliche Dicke?

Gibt es sie die glücklichen „Dicken“? Ich wage es zu bezweifeln. Jede Bewegung, jedes Schuhbänder zubinden, alles ist einfacher mit weniger Kilos auf der Waage. Aber viele arrangieren sich, beschließen, den Zustand zu akzeptieren. Vielleicht ist es Resignation, vielleicht ist es Selbstschutz, vielleicht ist es eine Illusion, jede/r hat seine/ihre eigenen Gründe. Psychologische und psychotherapeutische Arbeit kann den Ursachen auf den Grund gehen und Verhaltensänderungen unterstützen. Oft braucht es großen Mut, genau hinzuschauen, in die Tiefe der Seele vorzudringen. Ich könnte einen Roman darüber schreiben, welche Themen und Geschichten bei so einer Innenschau auftauchen, von Selbstsabotage, von Schutz, von Schmerz, von Angst…..von Glück und Freude über das zu viel an Gewicht hat mir noch nie jemand erzählt. Es lohnt sich, auf die Suche zu gehen und die Themen Selbstliebe und Selbstfürsorge in das Leben zu integrieren. Dann purzeln auch die Kilos leichter. Systemische Arbeit, Verhaltenstherapie, Verständnis um die psychologischen Zusammenhänge sind ein wichtiger Teil der Arbeit.

Noch ein Wort zum neuen Trend „Body Positivity“. Ja, ich finde es wichtig, sich so zu lieben, wie man ist. Sich in den Spiegel schauen und auch bei Übergewicht, die positiven Seiten sehen, die schönen Augen, die makellose Haut, wir alle sind wunderschön, egal wie viele Kilos die Waage zeigt. Wir sollten aufhören, uns zu vergleichen und noch viel wichtiger, andere zu bewerten. Dieser Trend ist gut und wichtig. Aber Selbstliebe bedeutet auch, seinen Körper zu lieben und ihm Gutes zu tun. Deshalb ist ein häufiger Satz, den ich verwende: Kochen ist ein Akt der Selbstliebe! Seelenloses Junkfood zu essen, lieblos Chips in sich hineinzustopfen, Gefühle mit Essen, süßen Getränken oder Alkohol zu kompensieren, hat nichts mit Selbstliebe zu tun. Auch hier ist die Grenze zu Coaching und Psychotherapie eine Gratwanderung und jeder muss für sich selbst – mit schonungsloser Ehrlichkeit – herausfinden – wo er/sie steht. Achtsamkeit, Struktur und genussvolle, ausgewogene Mahlzeiten können auch hier helfen.

 

Warum Stress dick macht

Besseres Essverhalten, mehr Alltags-Bewegung, Seelenarbeit, all das sind wichtige Bausteine. Aber noch einer ist wichtig – Stress! Stress ist heute überall. Vor allem deshalb, weil wir uns selbst Druck machen, in der Leistungsgesellschaft bestehen wollen, den Freizeit-Wahn mitmachen…schneller, höher, weiter. Ständig vergleichen wir uns, wollen konsumieren, brauchen Geld für dieses und jenes, es zu beschaffen stresst ... es ist eine Stress-Spirale in der wir gefangen sind. Und der Körper schüttet Cortisol aus, ein Hormon, das die Fettverbrennung fast unmöglich macht. Viele Frauen können ein Lied davon singen. Sie sind ständig auf Diät, aber die Kilos wollen nicht purzeln. So macht auch der tägliche Blick auf die Waage Stress. Integrative Ernährung kann den Stress nicht wegzaubern, aber sie sorgt dafür, dass Ernährung nicht zusätzlich Stress verursacht. Einseitige Diäten stressen häufig, weil das Einhalten der Verbote stresst, weil der Körper ständig unterzuckert ist, was die Körperzellen stresst, weil das Fasten ein Extrem-Stress für den Körper ist. Und die große Frage lautet immer: was ist nach der Extrem-Diät Phase? Wie soll es dann – möglichst stressfrei – weitergehen? Nach 20 Jahren und mehr als 8000 Ernährungsberatungen sage ich ganz eindeutig: gesunde Ernährung ist ausgewogen und kein Extrem-Programm!

Zusatz-Stress durch strenge Regeln – nein, danke!

Die Ursachen und Therapiemöglichkeiten für Übergewicht und Adipositas sind vielfältig. Aber sie brauchen Zeit und Betreuung. Integrative Ernährungstherapie mit einem mulitprofessionellen Ansatz kann ein Weg sein, um mehr Achtsamkeit und ausgewogene Ernährungsgewohnheiten nachhaltig zu etablieren.

Integrative Ernährungsexpert:innen nutzen das Potential von Ernährung und verändern Leben positiv, inklusive ihrem Eigenen. Sie unterstützen Menschen mit punktgenauen Tipps und individuellen Ernährungsempfehlungen, die praxisnah und nachhaltig sind. Ernährungswissen und Werte sind wichtige Teile der Lerneinheiten. Dazu haben wir praktische und einfache Maßnahmen aus meiner Erfahrung aus über 8000 Ernährungsberatungen für den Alltag gesammelt. So kann jede:r sofort und ohne großen Aufwand unter Supervision ab dem ersten Modul loslegen.

Werde integrative Ernährungsexpert:in, um andere bei diesem Weg zu begleiten.

Werde Teil dieser wachsenden, wunderbaren Gemeinschaft von Menschen mit ähnlichen Werten und Zielen. Genieße den Austausch, die gegenseitige Unterstützung, die Inspiration und Motivation, um das Leben zu führen, das du dir wünscht.

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Rezept für ein gesundes Körpergewicht

Eine Ernährung mit hohem Anteil an fettarmen komplexen Kohlenhydraten hilft dabei, ein gesundes Körpergewicht zu halten.

1 EL Olivenöl, 1 große Zwiebel, fein gehackt, 1 grüne Paprikaschote, gewürfelt, 1 rote Paprikaschote, gewürfelt, 1 kleiner Butternusskürbis (etwa 680 g), geschält und in etwa 1 cm große Stücke geschnitten, 180 g schnell kochende Gerste (Rollgerste, Graupen), 1 TL Barbecue-Sauce (selbst gemacht), 1 TL Salz, ½ TL Getrockneter Thymian, 850 ml Wasser, 500 g Grünkohl, frisch oder tiefgekühlt, 1 Dose Tomaten (ca. 200 g), zerkleinert, 450 g mittelgroße Garnelen, geschält und ohne Darm

Öl in einem Topf erhitze. Zwiebel und Knoblauchzehen unter ständigem Rühren anbraten. Paprika und Kürbis zugeben und etwa 5 Minuten garen bis die Paprika weich ist, aber noch bissfest. Dabei häufig umrühren.

Gerste, Barbecue-Sauce, Salz Thymian und 850 ml Wasser hinzufügen und zum Kochen bringen. Grünkohl und Tomate dazugeben, aufkochen und bei reduzierter Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten leise köcheln lassen, bis die Gerste weich geworden ist.

Die Garnelen obenauf legen und bei ebenfalls geschlossenem Deckel etwa 4-5 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind.

 

Rezept für selbstgemachte Barbecue Sauce

3  Knoblauchzehen, 1 Dose(n) (850 ml) geschälte Tomaten, 2 EL  Tomatenmark, 2 rote Paprika, in Stücke geschnitten, 6 EL  heller Zuckersirup, 6 EL  Honig, 1  Lorbeerblatt, 2 TL  gemahlener Kreuzkümmel, Pfeffer, Chilipulver, 100 ml  Apfelessig, 100 ml  Worcestershiresauce, Salz

Zubereitung: Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Zusammen mit geschälten Tomaten, Paprika Tomatenmark, Sirup, Honig, Lorbeer, Kreuzkümmel, je etwas Pfeffer und Chili in einem Topf aufkochen. Ca. 30 Minuten einkochen lassen. Dabei mehrmals umrühren. Anschließend pürieren.

3/4 Liter Wasser, Essig und Worcestershiresauce angießen. Weitere 45 Minuten einkochen lassen, mit Salz würzen. Lorbeerblatt entfernen. Barbecue-Sauce zugedeckt ca. 8 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

 

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Ich freue mich auf dich!

Von Herzen Danke, dass du all diese Informationen annimmst und weiter trägst. Denn: der Mund ist das Tor zur Gesundheit. Jeden Tag auf´s Neue.


herzlichst,

Claudia

und das Team der Akademie für integrative Ernährung

 

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