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Mit Leichtigkeit ins neue Jahr

Jan 06, 2022

Mein Motto für 2022: Leichtigkeit

Schluss mit Sprichworten wie "Der frühe Vogel fängt den Wurm" oder "Wer rastet der rostet" oder "Nur die Harten kommen durch". Viel zu lange schon lassen wir uns von diesen Glaubenssätzen und Dogmen dirigieren. Immer mehr Menschen sind erschöpft oder landen im Burn Out. Mein Team und ich haben für heuer beschlossen: Mit Leichtigkeit wollen wir arbeiten! Es darf leicht sein! Und trotzdem sind wir produktiv und professionell! Es ist Zeit den Arbeitsalltag anders anzugehen. Professionelles arbeiten darf aus dem Herzen kommen. Es gelingt uns zwar auch noch nicht täglich perfekt, aber hier teile ich ein paar Tipps mit dir - inklusive der 6 Schritte Formel für mehr Leichtigkeit.

Was ist Leichtigkeit? Eine Definition

Woran denkst du bei Leichtigkeit? Vielleicht an geringes Gewicht, schlank sein, unbeschwert sein, bekömmlich, heiter.......Verbindest du damit ein Gefühl von Freiheit? 
Für mich bedeutet Leichtigkeit vor allem FLOW - es fließt, es geschieht von selbst, ohne Mühe fliegen einem die Dinge zu, es ergibt sich stimmig eines nach dem anderen....wenig bis keine Probleme, Herausforderungen, weil es passt. Ich habe gelernt inne zu halten, sobald es sich wo spießt, nicht so läuft wie es soll.....keine Gewalt mehr, kein Druck, kein MUSS, es darf, ich will....es fließt.  Wenn die Aufgaben mühelos von der Hand gehen, dann fühlt es sich leicht an. Allerdings braucht es auch ein bißchen Disziplin in punkto "dem Leben vertrauen", viel zu oft verlieren wir uns mit Grübeln, zu viel Denken, Dramen konstruieren. Stop Thinking ist da mein Motto, spüren, hinspüren, hinschauen....dem Leben vertrauen. Es hat alles einen Sinn, wenn es wo spießt oder schief geht, dann ist es wohl gerade nicht der richtige Weg. Eine Tür geht zu, andere öffnen sich....ich suche den leichten Weg.

Meine Tipps für mehr Leichtigkeit

Die gute Nachricht ist, Leichtigkeit kannst du lernen und trainieren. Meine kleinen Tipps aus dem Alltag sollen dir dabei helfen:


Diese 5 Tipps findest du in diesem Blogartikel zum Thema Leichtigkeit

  1. Atmen
  2. Schwere zulassen
  3. Manche mögen´s leicht
  4. Leicht und entlastend mit einem Entlastungstag
  5. Leicht durchs neue Jahr mit viel Gemüse

 

1. Atmen

Essen und Atmen - beides ist lebensnotwendig. Achte darauf, was du isst und wie du atmest, beides unterstützt dich.  Hast du heute schon einmal auf deinen Atem geachtet?
Probiere es mal mit dem “Erfahrbaren Atem”, mache dir dein Atmen bewusst und lasse es zu. Das Lassen spielt dabei eine große Rolle.
Wenn du dir deinen Atem bewusst machst, erkennst du dein Verhaltensmuster und kannst dich in Stress-Situationen schnell regulieren, indem du bei deinen  Atembewegungen dranbleibst, das heißt du verbindest dich bewusst mit deinem  Atem - einatmen......ausatmen..... beobachte  die Phasen. Lass los....Lass zu.....In stressigen Phasen sorgst du so rasch für Entspannung und Leichtigkeit.

2. Schwere zulassen

Um in die Leichtigkeit zu kommen, muss auch die Schwere einen Platz im Leben bekommen. Es geht darum negative Gefühle zuzulassen, diese anzunehmen und nicht wegzudrücken. Wenn wir Empfindungen langfristig unterdrücken, sorgt dies für eine Verflachung der Gefühle. Der Alltag darf auch mal schwer sein und wenn wir akzeptieren können, dass wir gerade schwach, erschöpft oder traurig sind, kehrt auch die Leichtigkeit wieder zurück.
Hinzukommt dass unterdrückte Gefühle zu Schlafstörungen führen können, das Immunsystem beeinflussen. Menschen die ständig Ärger unterdrücken, werden im Urlaub häufig krank, wenn Entspannung einsetzt.
Wenn ich mit Schwermütigkeit konfrontiert bin, dann versuche ich nicht dagegen anzukämpfen. Im Gegenteil, ich nehme wahr....ich nehme die negativen, schweren, traurigen Gefühle an....manchmal nehme ich mich auch selbst in den Arm, rede mir gut zu, tröste mich.....Auch meditieren hilft unangenehme Empfindungen besser anzunehmen. Sollte ich merken, dass ich im Selbstmitleid versinke - ja, auch das kommt vor, dann braucht es wieder Verantwortung über meine Gedanken. Ich habe das Steuerrad in der Hand, mir hilft, wenn ich auf die Uhr schaue, mir den Wecker stelle und vereinbare, ok, 5 Minuten Selbstmitleid geht jetzt noch, aber dann mache ich xy...gezielt eine Aktion setzen hilft mir, meist ist es eine Tasse Tee, ein Spaziergang, arbeiten oder mit einer Freundin telefonieren. Aber Achtung: nicht die Freundin anjammern, sondern über positive Dinge sprechen!

3. Manche mögen`s leicht

Wie wäre es, wenn du das neue Jahr nutzt um Ballast abzuwerfen – mit einem Bittertag
Zwischendurch und vor allen nach "kaloriensündigen" Tagen oder auch als Einstieg in eine Ernährungs-Umstellung kannst du einen Bittertag einlegen.

Das funktioniert ganz einfach:

Iss den ganzen Tag nur Bittersalate und Bittergemüse. Die wichtigsten Lieferanten von Bitterstoffen sind Karfiol, Artischocken, Rucola, Radicchio, Chicorée, Endivie, Grapefruit, Orangen und Zitronen. Bei den Getreidesorten liefern Amaranth, Hirse und Buchweizen Bitterstoffe. Unter den Gewürzen sind es vor allem Kurkuma, Kardamom, Liebstöckel, Rosmarin, Lorbeer und Thymian. Bereite daraus Suppen, Salate oder gedünstetes Gemüse mit Getreide zu. Würzen kannst du mit wenig Salz und Kresse.

Dazu trinkst du über den Tag verteilt einen Liter Bittertee. Besorge dir aus der Apotheke eine Mischung aus je 15 g Angelika- und Enzianwurzel, Löwenzahn, Tausendgüldenkraut, Wermut und je 10 g Fenchelsamen, Melisse und Salbei.
Für eine Tasse Tee übergießt du 1 EL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser. Nach fünf Minuten abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Ansonsten über den Tag verteilt 2 l lauwarmes Leitungswasser trinken. Als Unterstützung kannst du zur Mittagsruhe oder abends vor dem Einschlafen einen wohltuenden Leberwickel machen.

So geht der Leberwickel:
Bereite eine heiße Wärmeflasche vor. Lege dann ein feuchtes Handtuch über den rechten Rippenbogen, platziere darauf die Wärmflasche und decke dich mit einem trockenen Handtuch ab. Liege für mindestens 30 Minuten ruhig, schließe die Augen und genieße die die Wärme, die sich im Bauchraum ausbreitet. Du darfst dabei ruhig einschlafen. Widme dich an diesem Tag völlig deiner Entspannung. Lasse alles Laute weg. Versuche auf Tageszeitung, Radio und Fernsehen zu verzichten.

4. Leicht & entlastend mit einem Entlastungstag

Der Winter als Ruhezeit ist geprägt von Festtagen. Auf die Adventzeit folgt Weihnachten und darauf gleich die Zeit des Faschings. Permanent ist man mit deftigem und schwer verdaulichem Essen konfrontiert. Essen mit zur Menge verhältnismäßig wenigen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen – daraus bildet sich die Barriere, der zähe Schleim, der die aufsteigende Energie blockiert. Nun ist es an der Zeit sich vitalstoff- und abwechslungsreich zu ernähren. Die Mahlzeiten sollen nun leicht verdaulich sein, um den Organismus nicht zusätzlich zu belasten. Speziell die Leber und die Nieren wurden durch die schwere Winterkost sehr beansprucht. Diese gilt es nun zu entlasten, zu hegen und zu pflegen.
Unterstützung bieten wöchentliche Entlastungstage an denen Du zum Beispiel nur Getreide und etwas Gemüse ist. Am besten als Suppe zubereitest.
Mehr zu Entlastungstagen erfährst du in meinem Blogartikel: Leicht durchs neue Jahr - mit Entlastungstagen Kaloriensünden ausgleichen (klicke hier).


5. Leicht durchs neue Jahr mit viel Gemüse

Die vielen Sorten an Gemüse können als „Medizin aus der Küche“ angesehen werden. Gemüse liefert vor allem Vitamine, Mineralstoffe und durch den hohen Faseranteil auch Ballaststoffe, die die Verdauung regulieren. Der hohe Mineralstoff- und Vitamingehalt macht Gemüse basisch, somit ist ein Gemüsetag von der Wirkung entsäuernd und entschlackend. Besonders wertvoll sind die vom Gemüse mitgelieferten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Sie haben im Gegensatz zu den Hauptnährstoffen keine nährende, sondern eine schützende Funktion.

Auch wenn sie nicht lebensnotwendig sind, bereichern sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe durch ihre Farbgebung und ihr Aroma unsere Nahrungswelt. Bei einem Mangel werden wir mit der Zeit anfälliger für chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Störungen, wahrscheinlich auch für Krebs. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe gelten inzwischen als „Vitamine des 21. Jahrhunderts“. Bisher bekannt sind etwa 30 000 verschiedene Stoffe, wovon sich ca. 10 000 in für den Menschen verwertbaren Nahrungsmitteln befinden (Obst, Gemüse, Getreide, Kräuter, Nüsse, Samen). Obst und Gemüse sollte möglichst häufig mit der Schale verzehrt werden, denn die sekundären Pflanzenstoffe befinden sich wegen ihrer Schutzwirkung überwiegend in den Randschichten der Pflanze sowie in den äußeren Blättern.
Der Ablauf eines Gemüsetages ist eigentlich recht einfach. Du kannst bis zu 1,5 kg Gemüse es-sen, idealerweise aufgeteilt auf drei Mahlzeiten. Besonders bekömmlich sind Gemüsesuppen oder gedünstetes Gemüse mit Kräutern und wenig Salz.


Hier ein Rezept für eine leichte Basen-Gemüse-Suppe aus meinem neuen Detoxbuch.

Die 14-Tage Detox-Kur, Neuauflage 2022, das Buch kannst du hier bestellen.


Wie bringst du mehr Leichtigkeit in dein Leben und das deiner Kund:innen?
Schreib es mir gerne in die Kommentare.


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 ღherzlichst
Claudia & Team

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