Dr. Claudia Nichterl - Akademie für integrative Ernährung

Die richtige Ernährung bei Hashimoto: inkl. Video

Dec 09, 2021
 

Die Schilddrüse, ein Organ nicht größer als eine Walnuss, wird für viele Beschwerden verantwortlich gemacht. Müdigkeit, Gewichtszunahme oder -verlust, Schlaflosigkeit, Antriebsschwäche, Haarausfall - die „Chefin der Hormone“ gilt es ins Gleichgewicht zu bringen. Für Schilddrüsenerkrankte treten viele Fragen auf: Welche Lebensmittel sind gut für mich, welche sollte ich meiden? Ist Jod gefährlich? Gibt es eine spezielle Diät bei Hashimoto? Kann ich Soja essen? Da mir diese Fragen so oft gestellt werden, gebe ich dir hier hilfreiche Tipps und Maßnahmen mit an die Hand was du mit Ernährung bei Hashimoto tun kannst.

Ist die Produktion der Hormone gestört, führt das zum Chaos und sorgt für Beschwerden – inzwischen zählen Erkrankungen der Schilddrüse zu den häufigsten Hormonstörungen, vor allem bei Frauen. Ganzheitliche Behandlungsansätze sind rar und die Vielfalt der Informationen ist für Betroffene oft verwirrend und verunsichernd. Hast du dich auch schon oft gefragt, wie du deine Klient:innen bei Schilddrüsenproblemen optimal unterstützen kannst? 

Ich zeige dir worauf du achten solltest und wie du deinen Blick schärfst, um dieses wichtige Organ mit der richtigen Ernährung zu unterstützen, auch aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Aktualisiert im Oktober 2026

Kurz gesagt: Bei Hashimoto empfehle ich eine entzündungsarme, warme und regelmäßige Ernährung: viel gekochtes Gemüse, glutenfreie Getreide wie Buchweizen oder Hirse, genug Eiweiß und wenig Zucker und Weißmehl. Soja lasse ich zu Beginn zwei bis vier Wochen ganz weg, danach ist es in kleinen Mengen meist kein Problem. Kohl, Rettich, Kren und Senf gibt es höchstens einmal am Tag und am besten gekocht. Ein warmes Frühstück hilft gegen Kälte und Müdigkeit. Die Ernährung unterstützt die ärztliche Behandlung, sie ersetzt sie nicht.

Diese Themen findest du in diesem Artikel:

„Thyreoiditis“ bedeutet Entzündung der Schilddrüse. Hashimoto-Thyreoiditis bezeichnet eine autoimmune Schilddrüsenentzündung, die nach dem Japaner Dr. Hakaru Hashimoto benannt wurde. Sie wird verursacht durch eine Fehlregulation im Immunsystem, bei der sich die körpereigene Abwehr gegen das Schilddrüsengewebe richtet. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist nur ein Symptom bei Hashimoto, denn sie kann auch bei anderen Schilddrüsenerkrankungen auftreten.

Welche Symptome treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion auf?

Der chronische Verlauf einer Schilddrüsenerkrankung führt zu einer Schädigung des Schilddrüsengewebes und löst eine Autoimmunerkrankung aus. Die Symptome bei der Hashimoto-Krankheit entwickeln sich langsam.

Entsprechende Blutanalysen und eine Kontrolle der Antikörper bringen hier Klarheit um deine Schilddrüsenfunktion zu überprüfen.

 

Häufige Symptome einer Schilddrüsenerkrankung:

 

  • Müdigkeit, Trägheit, Lernstörung, großes Schlafbedürfnis (Fett wird nicht zum Energiegewinn verbrannt)
  • Hormonelle Dysfunktion, Depression (NN-Störung, Burnout), Ängste
  • Gewichtszunahme, Übergewicht, Cholesterin (gestörte Fettverbrennung, extremes Süßverlangen, weniger Ansprechen auf Enzym Lipase)
  • trockene Haut, brüchige Nägel, Verstopfung
  • Frösteln, Kälteempfindlichkeit, Kältegefühl
  • Störung des Knochenstoffwechsels
  • Trockene, kalte und blasse Haut
  • Aufgeschwemmtes Gesicht
  • Gelenk- und Muskelsteifheit
  • Langsamer, schwacher Puls
  • Normal- bis übergewichtig
  • Kropf
  • Verstopfung, Blähungen,
  • R. niedriger Blutdruck

 

 

Wie kann die Ernährung bei einer Hashimoto Erkrankung unterstützen?

Für eine gesunde Schilddrüse empfehle ich eine anti-entzündliche Ernährung mit reichlich Gemüse, ohne Zucker, ohne Weißmehl und mit wenig Kohlenhydraten. Schilddrüsenpatienten mit Unterfunktion oder Hashimoto profitieren zusätzlich von einem warmen Frühstück, das vor allem Kältegefühlen und einem Energiemangel entgegenwirkt. Ein idealer Start in den Tag ist eine warme Suppe oder ein glutenfreier Getreidebrei. Bei Klient:innen mit Schilddrüsenproblemen achte ich darauf welche Ernährungsgewohnheiten bestehen, denn zunächst gilt es die gewohnte Ernährung Schritt für Schritt umzustellen. Zu Überprüfen ist z.B. welche Lebensmittel Einfluss auf den Jodstoffwechsel nehmen und zu einer Vergrößerung der Schilddrüse führen können. Sogenannte Goitrogene bzw. strumigene Substanzen sind Stoffe, die die Hormonbildung durch die Schilddrüse beeinträchtigen können. Als Folge davon kommt es zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, es entsteht ein Kropf (Struma).

Das bekannteste Goitrogen ist die Sojabohne. Zu den Goitrogenen zählen aber auch viele Gemüse und Kräuter (diversen Kohlsorten und Steckrüben, Rettich und Radieschen, Meerrettich und Senf, Kresse und Kapuzinerkresse), die Senfölglycoside enthalten. Diese werden im Organismus zu Thiocyanaten umgebaut welche die Jodaufnahme in die Schilddrüse behindern.

Ich rate zu maximal einer Portion täglich von z.B. Kohlsprossen, Karfiol, Kraut, Brokkoli, Rüben, Spinat - die besser im gekochten Zustand verzehrt werden sollten.

Sojaprodukte wie Tofu oder Sojagranulate: Wenn du woanders liest, dass sie bei Hashimoto tabu sind, ganz so streng sehe ich das nicht. Zum Einstieg lasse ich Soja zwei bis vier Wochen komplett weg. Danach ist ein- bis zweimal pro Woche Tofu meist kein Problem. Es ist, wie immer, eine Frage der Menge. Soja enthält sogenannte Isoflavone, das sind pflanzliche Hormone, die die Leistung der Schilddrüse beeinträchtigen, weil die Aktivität der sogenannten TPO-Enzyme blockiert wird. Die meisten strumigenen Substanzen werden durch Kochen und fermentieren reduziert, auf die Isoflavone im Soja trifft das nicht zu.

Bei der Hashimoto Ernährung haben auch Leber und Darm einen hohen Stellenwert. Es gilt die Darmgesundheit zu fördern und die Leber zu entlasten. Eine falsche Ernährung mit einem übermäßigen Anteil an Kohlenhydraten (vor allem aus Getreide und Zucker), Stress und wenig Bewegung führen dazu, dass diese wichtigen Organsysteme ihre Dienste verweigern. Leidtragend sind auch die Nebennieren, die Cortisol produzieren, bei langanhaltendem Stress ihre Funktion verändern und dadurch die Produktion aktiver Schilddrüsenhormone herabsetzen. 

Achte auf eine entlastende Ernährung für die Schilddrüse

Bringe Struktur und Regelmäßigkeit in deinen Ernährungsalltag, achte auf Low-Carb-Ansätze und eine Ernährung, die satt und zufrieden macht. Ein stabiler Insulinspiegel „entstresst“ das Hormonsystem.

  • Entlaste deine Leber durch eine Leberentgiftung
  • Meide Antinutritiva, denn damit entlastet du das Verdauungs- und Immunsystem. Zu den antinutritiven Substanzen gehören Pflanzenstoffe wie Phytinsäure, Lektine, Gliadine (Gluten) oder auch Tannine.

Wusstest du, dass die Schilddrüse das Organ mit dem höchsten Selengehalt des Körpers ist und deswegen besonders empfindlich auf einen Mangel an Selen reagiert? Warum eine Versorgung mit den richtigen Mikro- und Makronährstoffen so wichtig ist, erfährst du in meiner Fortbildung. Dieses Wissen und viele andere Themen holst du dir im Lehrgang "Integrative ErnährungsexpertIn". Nutze die Chancen von ganzheitlicher Ernährung und verändere Leben positiv - inklusive deinem Eigenen. Fördere Deine Klient:innen mit punktgenauen Maßnahmen und individuellen Ernährungsempfehlungen, die praxisnah und nachhaltig sind.

Warum Leber, Blutzucker und Eiweiß so wichtig sind

Rund 60 Prozent der Schilddrüsenhormone werden in der Leber in ihre aktive Form umgewandelt. Geht es der Leber gut, profitiert die Schilddrüse direkt.

Genauso wichtig ist ein stabiler Blutzucker. Fährt er auf und ab, ist das großer Stress für die Schilddrüse. Regelmäßige Mahlzeiten nach dem idealen Teller entstressen das ganze Hormonsystem. Lange Pausen und Fasten können für die Schilddrüse dagegen zu viel sein.

Und dann das Eiweiß. Bei allen Hashimoto-Fällen, die ich gesehen habe, war die Eiweißversorgung ein Thema. Etwa ein Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht ist ein guter Richtwert. Gerade Frauen, die eine Diät nach der anderen machen oder Mahlzeiten ausfallen lassen, rutschen hier schnell ins Defizit.

Bitte nicht panisch werden bei Kohl & Co.: Gemüse bleibt gesund. Eine Kohlsuppendiät oder jeden Tag grüne Smoothies aus Kohlblättern sind bei einem Schilddrüsenthema aber keine gute Idee. Abwechslung ist hier alles: Wurzelgemüse, Kürbis, Fenchel.

Hashimoto wechselt: warum ich genau hinschaue

Hashimoto zeigt sich nicht immer gleich. Es kann zwischen Unter- und Überfunktion hin und her springen, vor allem wenn die Medikamente schwer einzustellen sind. Deshalb schaue ich immer, wo jemand gerade steht.

  • Bei Unterfunktion sind viele kälteempfindlich, müde und träge. Aus Sicht der TCM ist das ein Yang-Mangel, oft in der Niere. Hier wärme ich: gekochtes Essen, Suppen, Speisen aus dem Backofen, ein warmes Frühstück, wärmende Gewürze. Kalter Joghurt, Rohkost oder ein grüner Smoothie am Morgen schwächen zusätzlich.
  • Bei Überfunktion schwitzen viele und leiden unter innerer Hitze und Unruhe. Hier baue ich das Yin auf und kühle sanft, mit Kraftsuppen und Getreide wie Quinoa und Amaranth. Mit Ingwer, Zimt, Knoblauch und Zwiebel bin ich dann vorsichtig, Ingwertee bitte nicht. Milchprodukte können in dieser Phase eine wertvolle Unterstützung sein, wenn sie gut vertragen werden.

Die Mitte stärke ich in beiden Fällen. Extreme helfen nie, auch bei Hitze nicht nur Rohkost.

Jod und Selen: lieber mit Fachleuten

Jod braucht die Schilddrüse, um ihre Hormone zu bilden. Zu viel Jod kann einen Hashimoto aber auch auslösen. Deshalb bitte keine Jodtabletten ohne ärztliche Verordnung. Vorsicht auch bei Algen, Tang und Chlorella-Kuren: Sie enthalten sehr viel Jod.

Selen ist ebenfalls wichtig für die Schilddrüse. Gute Quellen sind Fisch, Fleisch und Paranüsse. Eine Ergänzung in Tablettenform gehört in die Hände von Fachleuten. Ich selbst arbeite immer mit Lebensmitteln.

Ein Hinweis zu den Laborwerten: Der TSH-Wert allein sagt zu wenig. T3, T4 und die Antikörper gehören dazu.

Auf einen Blick – Lebensmittel bei Hashimoto

Bei Hashimoto mit Kältegefühl, Energiemangel, Müdigkeit, Durchfall, Verdauungsproblemen und/oder Übergewicht ist die Bekömmlichkeit eines gekochten Essens sehr wichtig.

Bitte zugreifen bei:

  • Getreide: Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amaranth
  • Hülsenfrüchten (nur in kleinen Mengen)
  • Gemüse
  • Fleisch: Rind, Huhn, Lamm, Pute, Wild (eine gute Eiweißversorgung ist wichtig bei Hashimoto)
  • Fisch
  • Kräuter/ Gewürze
  • Nüsse/ Samen: Walnüsse, Haselnüsse, Hanfsamen
  • Leinöl, Hanföl, Eier, Esskastanien

eher vermeiden:

  • Milch und Milchprodukte wie Butter- und Sauermilch, Joghurt, Joghurtdrinks, wenn sie nicht gut vertragen werden (mehr dazu unter Hashimoto wechselt)
  • Rohkost im Übermaß
  • Häufige Brotmahlzeiten
  • Fruchtsäfte, eisgekühlte Getränke, Weizenbier, Weißwein, Sekt
  • Fasten, hungern, das Frühstück ausfallen lassen.

Hashimoto Ernährung: die Tabelle

Gut für die SchilddrüseIn Maßen, am besten gekochtBesser meiden
Buchweizen, Hirse, Quinoa, AmaranthKohlsprossen, Karfiol, Kraut, BrokkoliZucker und Weißmehl, häufige Brotmahlzeiten
Gekochtes Gemüse, Kürbis, Fenchel, WurzelgemüseRettich, Radieschen, Kren, Senf, KresseFertigprodukte
Rind, Huhn, Lamm, Pute, Wild, Fisch, EierRüben, SpinatFruchtsäfte, eisgekühlte Getränke
Walnüsse, Haselnüsse, Hanfsamen, ParanüsseHülsenfrüchteRohkost im Übermaß
Leinöl, Hanföl, LeindotterölSoja: zu Beginn zwei bis vier Wochen weglassen, danach ein- bis zweimal pro WocheAlgen und Jodtabletten ohne ärztliche Rücksprache
Kräuter und Gewürze, EsskastanienMilchprodukte: individuell, je nach VerträglichkeitFasten, hungern, ohne Frühstück

Erfahrungen aus der Praxis

Andrea Ponsold hat im Lehrgang eine Übungsklientin mit Hashimoto begleitet. Als sie zu ihr kam, war sie vergesslich, konnte sich kaum konzentrieren und hatte keine Energie mehr für das, was sie liebt. Was sich verändert hat, erzählt Andrea in ihrer Erfolgsgeschichte.

So setzt du das Wissen in deiner Praxis ein

Frauen mit Hashimoto haben oft einen langen Weg hinter sich: Befunde, Tabletten, viele widersprüchliche Ratschläge. Und aus meiner Erfahrung mit hunderten Menschen mit Schilddrüsenproblemen: Oft fehlt die Basis. Kein Frühstück, keine Struktur im Alltag, viel Stress. Allein diese Basisarbeit bringt schon viel.

  • Fang beim Frühstück an. Ein warmer Getreidebrei statt Brot oder kaltem Müsli.
  • Prüf die Eiweißversorgung. Sie fehlt fast immer.
  • Schau auf Soja und Goitrogene. Viele essen Tofu und Sojadrinks gerade, weil sie gesund leben wollen.
  • Denk an Leber, Darm und Stress. Stress ist bei Hashimoto meist die Wurzel.
  • Arbeite Hand in Hand. Laborwerte, Jod, Selen und Medikamente gehören in ärztliche Hand. Deine Ernährungsbegleitung macht die Therapie im Alltag lebbar.

Gerade weil viele Betroffene im Gesundheitssystem wenig Unterstützung finden, ist die Schilddrüse ein großes Arbeitsfeld für dich, wenn du möchtest.

 


In meinem Buch „Gesunde Schilddrüse durch richtige Ernährung“ habe ich ein Ernährungsprogramm für die nachhaltige Entlastung der Schilddrüse zusammengestellt, inklusive 14-Tage-Reset-Plan. (klicke hier und bestelle das Buch)

 

Häufige Fragen zur Ernährung bei Hashimoto

Was sollte man bei Hashimoto nicht essen?

Zu Beginn lasse ich Soja zwei bis vier Wochen ganz weg. Reduzieren würde ich Zucker, Weißmehl, häufige Brotmahlzeiten, Fertigprodukte, eisgekühlte Getränke und Rohkost im Übermaß. Kohl, Rettich, Kren und Senf höchstens einmal am Tag und gekocht.

Ist Soja bei Hashimoto tabu?

Ganz so streng sehe ich das nicht. Soja enthält Isoflavone, die das Enzym TPO hemmen können, das die Schilddrüse für ihre Hormone braucht. Kochen oder Fermentieren hilft hier nicht. Zum Einstieg lasse ich Soja deshalb zwei bis vier Wochen komplett weg. Danach ist ein- bis zweimal pro Woche Tofu meist kein Problem. Dreimal am Tag Soja ist zu viel.

Ist Buchweizen gut bei Hashimoto?

Ja. Buchweizen ist glutenfrei, wärmt und passt wunderbar ins warme Frühstück. Mein Rezept mit Äpfeln und Haselnüssen steht weiter unten.

Darf man bei Hashimoto Kren (Meerrettich) essen?

In kleinen Mengen ja. Kren, Senf, Rettich und Radieschen enthalten Senfölglycoside, die die Jodaufnahme bremsen können. Deshalb höchstens eine Portion am Tag.

Was ist ein gutes Frühstück bei Hashimoto?

Etwas Warmes: ein glutenfreier Getreidebrei aus Buchweizen oder Hirse oder eine Suppe. Das wirkt Kältegefühl und Energiemangel entgegen.

Kann man mit Hashimoto abnehmen?

Ja, mit Geduld. Ein stabiler Blutzucker hilft: regelmäßige Mahlzeiten, genug Eiweiß, wenig Zucker und Weißmehl. Hungern und Fasten stressen das Hormonsystem zusätzlich.

Soll ich bei Hashimoto Jod oder Selen nehmen?

Nur nach ärztlicher Abklärung. Zu viel Jod kann einen Hashimoto sogar auslösen. Selen steckt in Fisch, Fleisch und Paranüssen.

Ersetzt die Ernährung die Behandlung?

Nein. Ernährung unterstützt die ärztliche Therapie bei Hashimoto, sie ersetzt sie nicht.

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Beratung.

Starte gleich mit meinem Frühstücksrezept aus der 1. Entlastungswoche für die Schilddrüse

Buchweizen mit Äpfeln und Haselnüssen

2 Portionen

1 Tasse Buchweizen,  60 g Haselnüsse, gerieben, 1 Prise Zimtpulver, 1/2 TL Ingwer, gerieben,1 Prise Salz,  Saft einer ½ Zitrone, 2 Äpfel, 1 EL Leinöl

 

Buchweizen mit heißem Wasser waschen und dann in einem Topf kurz anrösten. Mit 2 Tassen heißem Wasser aufgießen, aufkochen lassen und mit geriebenen Haselnüssen, Zimtpulver, Ingwer, Salz und Zitronensaft abschmecken. Zugedeckt auf kleiner Flamme 12-15 Minuten ausquellen lassen.

 

In der Zwischenzeit die Äpfel waschen und schälen. Kerngehäuse entfernen und Äpfel in kleine Stücke schneiden. Die Apfelstücke gegen Ende der Kochzeit kurz mitdünsten.

 

Vor dem Servieren 1 El Leinöl unterrühren.

 

Guten Appetit

Herzlichst

Claudia & Team

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Dr. Claudia Nichterl

Dr. Claudia Nichterl

Doktorin der Ernährungswissenschaften · Gründerin der Akademie für integrative Ernährung


1967 mit einer beidseitigen Hüftluxation geboren. Mehrere Operationen, Metallplatten, mit 17 der erste Bandscheibenvorfall. Und Ärzte, die mir sagten: „Mit 30 brauchen Sie ein künstliches Hüftgelenk.“ Mit 22 drohte die Frühpension.

Ich ließ das nicht mit mir machen. Ich studierte Ernährungswissenschaften in Wien, promovierte in Mexiko und entdeckte dort die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin. Plötzlich ergab alles Sinn: wie Körper, Geist und Alltag ineinandergreifen. Wie Ernährung weit mehr ist als Kalorien, Eiweiß, Fett und Vitamine.

Mit meiner Methode der integrativen Ernährung habe ich die vorausgesagte Hüftoperation um mehr als 20 Jahre hinausgezögert. Mit 55 kam das künstliche Gelenk dann doch. Zu meinem Zeitpunkt, nach einem Leben voller Bewegung.

In über 8.000 Beratungen habe ich erlebt, was Essen wirklich kann. Heute bilde ich Frauen im Gesundheitsbereich aus, die Ernährung gezielt in ihrer Praxis einsetzen. Über 500 Absolvent:innen in 17 Ländern zeigen das jeden Tag. Meine 34+ Koch- und Sachbücher stehen in Arztpraxen genauso wie in Küchen zu Hause. Mein Fachbuch „Integrative Ernährung“ ist 2025 in zweiter Auflage bei Springer erschienen.

Ich bin überzeugt: Der klügste Hebel im Gesundheitssystem liegt auf dem Teller.

„Der Mund ist das Tor zur Gesundheit. Jeden Tag.“
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