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Meine 5 inspirierenden Tipps für eine wohlige Entspannung mit integrativer Ernährung

Mar 31, 2021
 

Wie gehst du aktuell mit Stress um? Hast du schöne Ostern und genießt du die Tage trotz der Einschränkungen dieses Jahr? Oder fällt es dir vielleicht jetzt auch schwer, dich zu entspannen, runterzukommen oder ganz in dir zu ruhen? Oder bist du einfach nur noch „mütend“ – ein aktuelles Lebensgefühl welches die SZ (Süddeutsche Zeitung) jüngst beschrieben hat. Da hilft nur eins: Es sich einfach mal wieder richtig gut gehen lassen.

Wie gehst Du aktuell mit Stress und Anspannung um? Ich freue mich über deine Kommentare.

Gerade jetzt wo wir auf mehreren Ebenen gleichzeitig gefordert sind, viel Zeit im Homeoffice verbringen, die Grenzen zwischen Alltag, Beruf und Familie verschwimmen, merken wir oft gar nicht, dass uns etwas zu viel wird. Erst wenn unser Körper Signale sendet wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder Schlafstörungen horchen wir auf. Dabei ist es so wichtig, schon frühzeitig vorzubeugen und zu verhindern, dass sich der Stress in uns festsetzt.

Wie kann ich entspannter werden?

Meine 5 inspirierenden Tipps aus der integrativen Ernährung gegen Stress und Anspannung

für Erholung pur

An Ostern erinnere ich mich immer besonders gerne daran, dass wir uns Rituale schaffen sollten, um aus der täglichen Stressspirale herauszukommen. Mit meinen Tipps aus der integrativen Ernährung zeige ich dir, wie du mit grüner Kraft und Genussinseln wieder ins Gleichgewicht kommst.

  1. Die Kraft des Elements Holz in der TCM – Bewege Dich in der Natur

Wenn im Frühling die Natur zu neuem Leben erwacht, alles sprießt und grünt, können wir die Kraft des Elements Holz überall sehen und spüren. Ideal ist, wenn wir die Zeichen der Natur wahrnehmen und unseren Alltag, unsere Ernährungsgewohnheiten dem Rhythmus der Jahreszeiten anpassen. 

„Holz“ wird in der Fünf Elemente Lehre dem Frühling, dem Neubeginn und der Kindheit zugeordnet und ist durch Lebendigkeit und schnelles Wachstum charakterisiert. Wenn Dreijährige vor Freude quietschend den ganzen Tag herumturnen, ist das nicht nur beneidenswert, sondern die Biegsamkeit und Elastizität der Holzenergie, die im jungen Körper steckt. Die Leber ist als Organ für diese Geschmeidigkeit verantwortlich. Sie sorgt für einen harmonischen Energiefluss, für das so genannte „freie Fließen von Qi“ im Körper. Mit zunehmendem Alter und sinkender Holzenergie verspröden wir. Wir werden unbeweglicher – sowohl physisch (z.B. steife Gelenke) als auch psychisch (z.B. Starrsinn).

Deshalb ist der Frühling eine gute Zeit, wieder raus an die frische Luft zu gehen „eingerostete“ Glieder zu bewegen, und seinen Geist wieder frei zu entfalten

  1. Nutze Kräuter zum Entgiften und Entschlacken

Stress im Alltag? Iss möglichst oft grüne Gemüsesorten und Kräuter. Ein stressiger Alltag erhitzt uns und wir verbrauchen viel von unserer guten Kühlflüssigkeit. Da mit dem Frühjahr die warme Jahreszeit beginnt, das Yang – der Hitzeaspekt – wieder zunimmt, gilt es, darauf zu achten, das Yin – den kühlenden Aspekt – zu bewahren. Das heißt, es darf und soll vermehrt zu Rohkost und frischen Salaten gegriffen werden. Für Salate ist alles geeignet, was die Natur im Frühjahr zu bieten hat: knackige Feldsalate, knackiges Gemüse, aber auch Kräuter und die eine oder andere Blüte.

Vor allem Blüten haben eine angenehm kühlende Wirkung auf unseren Organismus und entspannen die Leber. Mach es den Kühen, Ziegen und Schafen nach und beiße einmal in das saftige, kräftige Grün, das Frühlings- und Sommerwiesen zu bieten haben. Auch wenn es vielleicht ungewohnt anmutet oder sogar schwer fällt, die lieblichen Blüten und Blätter von Gänseblümchen, Veilchen, Löwenzahn oder die haarigen Blätter der Brennnessel zu verspeisen – sie haben gesundheitlich einiges zu bieten und sind noch dazu eine Gaumenfreude der etwas anderen Art. Ob zum Verfeinern von Salaten, als Ingredienzien von Honig oder als Gemüseersatz in Reisgerichten. Der Kreativität in der Küche sind keine Grenzen gesetzt. Viele heimische Heilpflanzen wie Brennnessel, Mariendistel, Pfefferminze, Hirtentäschel, Vogelmiere, Schafgarbe, Rosmarin, Salbei und Bärlauch kurbeln den Stoffwechsel an und unterstützen dadurch Entgiftungs- und Ausscheidungsvorgänge. Die Wirkung beruht hauptsächlich auf den darin enthaltenen Bitterstoffen.

„Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund“ sagt schon der Volksmund. Heute weiß man, dass Bitterstoffe Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse unterstützen und positiv auf das Herz-Kreis-Lauf-System wirken. Während früher Gemüse und Salate wie Chicorée, Radicchio oder Endivien noch kraftvoll und bitter schmeckten, werden heutzutage nur noch mild schmeckende Sorten gezüchtet und der bittere Geschmack ist selten geworden. Dabei gehen den Menschen die wertvollen Vorteile der Bitterstoffe abhanden. Bitterstoffe im Essen sind vor allem bei Übergewicht und starken Süßgelüsten zu empfehlen, da sie wie eine Essbremse wirken und früher zu einem Sättigungsgefühl führen. Der aromatische Geschmack aktiviert die Verdauung. Außerdem wirken Bitterstoffe wie ein „Schleimhaut-Training“ oder eine gratis Jogging-Stunde für den Darm. Die Schleimhäute ziehen sich durch den bitteren Geschmack zuerst zusammen und dehnen sich dann wieder aus. Dabei können Gifte, Stoffwechselschlacken, Viren und Bakterien sowie Pilze leichter abtransportiert und ausgeschieden werden. Wir können wertvolle heimische Kräuter entweder am Wald- und Wiesenrand sammeln oder auch in konzentrierter Form im Reformhaus kaufen.

 

Bärlauch-Pesto

Zutaten für 3-4 Portionen
(E) 100 g Olivenöl, 30 g Pinienkerne
(M) Pfeffer aus der Mühle
(W) Salz
(F)  Saft und Schale einer Zitrone
(H) 100 g frische Bärlauchblätter, 70 g Parmesan

Bärlauch waschen, auf einem Küchentuch gut abtrocknen, in Streifen schneiden und mit dem Saft einer Zitrone marinieren. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, die Pinienkerne anrösten und dann auskühlen lassen. Bärlauchblätter mit Olivenöl im Mixer pürieren. Dann die Pinienkerne, Pfeffer, Salz und geriebenen Parmesan sowie Zitronenschale zugeben und nochmals kurz pürieren. Das Pesto dann in ein Glas geben und mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken. Möglichst frisch genießen - auch wenn es sich lange hält.

Tipp:  Das Pesto schmeckt herrlich als Salatsauce, zu Nudelgerichten oder ganz einfach als Beilage zu gebratenem Fisch oder Huhn.

 

  1. Mittagsschlaf – Entspannung für die Leber

Sind wir gestresst oder stehen unter Zeitdruck, dann erhitzt sich unsere Leber und diese Hitze breitet sich im ganzen Körper aus. Mit vielen grünen Nahrungsmitteln kannst du diese Leberhitze kühlen, aber auch ein paar Übungen tragen zur Entspannung deiner Leber bei.

Wir wissen, dass dauerhafter Stress zu Bluthochdruck, Burn-Out oder anderen somatischen Erkrankungen führen kann. Wer sich ausgepowert fühlt, könnte es einmal mit einem Mittagsschlaf von 15-20 Minuten probieren. Es ist eine einfache Möglichkeit, Körper und Geist eine Pause zu gönnen, das Blut kehrt dabei wieder in die Leber zurück und danach können wir in der zweite Tageshälfte ausgeruhter und konzentrierter weiterarbeiten.

Ein kurzer Powernap kann zusätzlich für Stressabbau sorgen und unsere Laune verbessern.

 

  1. Vital in den Tag – mit der richtigen Morgenroutine

Ein guter Start am Morgen, hat einen Einfluss auf den Rest des Tages, davon bin ich fest überzeugt. Mit einem Morgenritual gehst du fokussiert und gelassen durch den Tag und meisterst die Herausforderungen. Für mich geht es darum ein Ritual zu finden, welches mir hilft in meine Mitte zu kommen.

Entspannte Musik im Hintergrund und eine ruhige, gelassene Stimmung ohne Hektik können den Tagesbeginn erleichtern. Laute Radiomusik mit Nachrichten, Wetter- und Verkehrsbericht sorgen häufig für Unruhe und lassen den Stresspegel ansteigen.

Zu meinem Morgenritual gehört der Genuss von einem Glas heißen Wasser (gerne auch mit 2-3 Kardamomkapseln). Nach dem Schlaf, wirkt dieses wie eine Dusche von innen und regt die Verdauung an. Der Körper braucht diese Flüssigkeit um Giftstoffe zur Leber zu transportieren.

Wechselduschen bringen mehr Elan und sorgen für eine allgemeine höhere Leistungsfähigkeit. Der kalt-warme Reize des Wassers verengt und weitet die Blutgefäße, was indirekt positiv auf Immunsystem, Stoffwechsel, Kreislauf, Wärmeregulierung, das Herz und die Laune wirkt.

Beginne die Wechseldusche mit heißem Wasser. Nach ein paar Minuten wechsle für eine Minute zu kaltem Wasser. Dann stelle wieder auf heißes Wasser um. Diesen Vorgang wiederhole einige Male und beende die Dusche mit kaltem Wasser! Passe die Wassertemperatur auf Dein Empfinden an. Achte aber auf einen eindeutigen Reiz – es ist im Moment ein Wechselspiel der Gefühle. Das Wohlbefinden stellt sich erst danach ein. Singen unter der Dusche hilft!

  1. Frühstücke wie ein:e Kaiser:in

Gönne die gerade jetzt zu Ostern - wie an allen anderen Tagen - ein sättigendes und nahrhaftes Frühstück im Kreise deiner Liebsten.

Jeder Mensch is(s)t anders! Das gilt ganz besonders für das Frühstück. Was dem einen bekommt, kann für den anderen weniger verträglich sein. Als Orientierung gilt, dass jede Mahlzeit ausreichend sättigen soll, das heißt, dass 4 bis 6 Stunden nach dem Frühstück kein Hungergefühl auftreten soll. Wer kurz nach dem Frühstück (1 bis 2 Stunden) schon wieder starken Hunger verspürt, hat das falsche Frühstück eingenommen.

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Claudia & Team

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