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Kohlossal Köstlich

Nov 18, 2020
 
Manche nennen ihn Bitterstinker, dabei schmeckt ER, richtig zubereitet köstlich. Mein Star des Monats November ist sehr kontroversiell - ich weiß. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Wenn Du auch zu der Gruppe – „Herr, lass diesen Kohl an mir vorübergehen“ – gehörst, dann solltest Du jetzt auf jeden Fall weiterlesen! Ich stelle Dir heute das meist unterschätzte Gemüse aller Zeiten vor: Den Rosenkohl - die Kohlsprossen, wie wir in Österreich dazusagen.

Aufgrund des hohen Vitamin-C Gehalts sind Kohlsprossen/Rosenkohl eine wertvolle heimische Zutat in unserer Winterküche. Die kleinen grünen Röschen liefern mehr als viermal so viel Vitamin C wie die kohlköpfigen Verwandten und stärken damit die Abwehrkräfte. Sie enthalten aber auch Vitamin A, B, viel Eiweiß und sind reich an Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Folsäure Kalzium und Magnesium. An Nährstoffen kaum zu überbieten, können alle Mitglieder der Kohlfamilie Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen: Ballaststoffe und Antioxidantien senken das Risiko an Magen- und Dickdarmkrebs zu erkranken, Folsäure und Indole fördern den Schutz vor bestimmten Krebserkrankungen.

 

Kohl & Kraut machen den Teller grün. Grün stärkt die Freude am Essen und wirkt harmonisierend.

 

INTEGRATIVE ERNÄHRUNG TIPP

Aus Sicht der integrativen Ernährung sind die kleinen Röschen besonders gut bei Infektanfälligkeit geeignet, stärken Milz, Magen, Leber, Herz und bauen Qi und Blut auf. Sie geben Kraft bei Erschöpfung, innerer Unruhe und Konzentrationsproblemen.

Die kleinen grünen Kugeln sind also wahre Fitmacher - trotzdem halten sich die Vorurteile gegenüber diesem Miniaturgewächs sehr hartnäckig. Liegt es an der falschen Zubereitung?

  

Jetzt kochen wir: Kohlsprossen/Rosenkohl richtig zubereiten

Ich wähle immer kleine, hellgrüne feste Röschen ohne gelbe Flecken und mit fest verschlossenen Blättern. Altes Gemüse mit lockeren Blättern riecht unangenehm und wird bitter. Wenn ich nach dem Einkauf die äußeren Blätter der ungewaschenen Kohlsprossen/Rosenkohls entferne, halten sie sich ein paar Tage im Kühlschrank. Erst kurz vor dem Kochen werden sie gewaschen, am Strunk kreuzförmig eingeschnitten und in wenig Salzwasser ca. 10 Minuten gedünstet. Den intensiven Kohlgeschmack kann man durch die Zugabe von Zucker oder Milch mildern. Kümmel, Fenchel- oder Koriandersamen im Kochwasser unterstützen die Verdauung, so bläht es nach den Genuss nicht. Richtig köstlich schmecken mir die kleinen grünen Bällchen in etwas Butter geschwenkt, zusammen mit gerösteten Mandelblättchen oder in Kombination mit einem Maroni Huhn. 

Rezept

Maroni-Huhn mit Kohlsprossen/Rosenkohl

Zutaten für 2 Portionen: 

10 Maroni (vorgegart), 1 Karotte, 300 g Kohlsprossen/Rosenkohl, 2 EL Rapsöl

2 Frühlingszwiebeln, 2 Scheiben Ingwer, Pfeffer

3 EL Sojasauce, 1 Tasse Wasser oder Gemüsebrühe, Salz

250 g Hühnerfilet

½ TL Kurkumapulver

Zubereitung

Hühnerfleisch in kleine Würfel oder Streifen schneiden. Karotte und Frühlingszwiebeln putzen und in Scheiben schneiden. Maroni schälen. Kohlsprossen/Rosenkohl waschen, äußere Blätter entfernen, am Strunk kreuzförmig einritzen, 10 Minuten in wenig Salzwasser dünsten.

Öl in einer großen Pfanne oder Wok erhitzen. Hühnerfleisch darin scharf anbraten und mit Curcuma würzen.

Dann die Karotten, Frühlingszwiebeln und Ingwer beigeben und alles unter Rühren anbraten. Nach etwa 5 Minuten die Maroni und die Kohlsprossen/Rosenkohl zugeben, kurz anbraten, mit Pfeffer, Salz und Sojasauce abschmecken. Mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen, aufkochen und noch gut 5 Minuten schmoren lassen. Bei Bedarf nochmals mit Pfeffer und Salz, abschmecken und heiß servieren.

Extra-Info zu den im Rezept verwendeten Maroni

Maroni oder Esskastanien sind das Stärkungsmittel im Winter. Sie enthalten vor allem B-Vitamine, Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink. Nach TCM wirken sie wärmend und stärken vor allem die Nieren, Milz und Magen. Außerdem beleben sie das Blut und kräftigen Sehnen und Knochen. Eine typisches Wintersymptom ist eine gewisse Kraftlosigkeit oder „weiche Knie“, wo der regelmäßige Genuss von Maroni gut helfen kann. Am einfachsten kaufst Du bereits gegarte Maroni und verwendest sie dann in der Küche für Suppen, obiges Pfannengericht oder auch für selenschmeichelnde Desserts. 

Was jetzt? Bitterstinker oder Fitmacher?

Der Fantasie sind bei der Zubereitung von Kohlsprossen/Rosenkohl keine Grenzen gesetzt. Das wissen Belgier und Holländer schon lange, denn hier ist das kleine kugelrunde grüne Kohlgemüse ein beliebter Bestandteil des Speiseplans. In Belgien wird auch deren Ursprung vermutet, wo die Sprossen der Kohlpflanze Brassica oleracea var. gemmifera bereits im 16. Jahrhundert gezüchtet wurden. Auf Englisch heißen sie daher „brussels sprouts“. Legendär ist die Geschichte um den britischen Marinekapitän Wayne Keble, der die „brussels sprouts“ vor einigen Jahren (2009) von seinem Schiff als „Teufelsgemüse“ verbannte und seiner 390 Mann starken Besatzung das Kohlgemüse nicht zumuten wollte - das nicht aus Angst vor den Verdauungsgasen oder den Ausdünstungen kochenden Kohls, sondern weil es das einzige ist, was er wirklich nicht essen mag. Für einige wird er wohl immer der Bitterstinker bleiben …

Für mich ist das kleine aber feine Vitamin C reiche Gemüse ein richtiger Fitmacher: Mit dem köstlichen Wintergemüse stärke ich mein Immunsystem in der kalten Jahreszeit, beuge Krankheiten vor und baue Qi und Blut auf.

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Herzlichst

Claudia & Team

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